Die Bodenplatte der neuen Tennishalle des TC Flein wird auf der Baustelle betoniert.

30.06.2026

Nächster Meilenstein erreicht!

Heute wird die Bodenplatte für unsere neue Tennishalle betoniert – ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu unserem ambitionierten Bauprojekt.

Beeindruckend ist zu sehen, wie auf der Baustelle alles Hand in Hand arbeitet: Das Material steht genau zum richtigen Zeitpunkt bereit, jeder kennt seine Aufgabe und alle Arbeitsschritte greifen perfekt ineinander.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf der Baustelle, die mit großem Einsatz dafür sorgen, dass unser Vorhaben planmäßig voranschreitet.

Auch das Wetter hat heute mitgespielt. Noch in der vergangenen Woche wäre es für eine Betonage deutlich zu heiß gewesen, und heute sind wir glücklicherweise von Gewittern verschont geblieben. Das ist alles andere als selbstverständlich. Hätten wir den heutigen Termin nicht nutzen können, hätten wir voraussichtlich rund drei Wochen auf den nächsten freien Betoniertermin warten müssen.

Wir freuen uns über diesen wichtigen Fortschritt und halten euch über die nächsten Bauabschnitte natürlich auf dem Laufenden.

 

 

29.05.2026

Die Konturen der Tennishalle werden sichtbar…

 

28.05.2026

Hallenbuchung für die Wintersaison 2026/2027 startet in Kürze

Der Bau unserer neuen Tennishalle schreitet weiter voran. In rund 115 Tagen wird sie bezugsfertig sein, sodass die erste Wintersaison in der eigenen Halle immer näher rückt.

In einem ersten Schritt haben wir die Trainingszeiten der Trainer und Mannschaften abgefragt, um den Trainingsbetrieb sinnvoll planen und koordinieren zu können. Auf dieser Grundlage werden nun die verfügbaren Hallenzeiten für die Wintersaison 2026/2027 vorbereitet.

In wenigen Tagen können die ersten Hallenstunden dann gebucht werden. Weitere Informationen zum Buchungsstart, zu den verfügbaren Zeiten und zum genauen Ablauf folgen in Kürze.

26.05.2026

Der Hochbau hat begonnen und die ersten Stützen stehen bereits. Bis zum Ende dieser Woche werden die Konturen der Fleiner Tennishalle sichtbar sein und das Vorhaben wird immer konkreter.

11.05.2026

Die Betonarbeiten kommen sehr gut voran. Die Monteure von PV Bau und Richter Erdbau arbeiten bei Wind und Wetter und stellen sicher, dass der Zeitplan eingehalten wird. Am Mittwoch sollen die vorbereitenden Arbeiten für die Erdungsanlage und den Blitzschutz fertiggestellt werden.

07.05.2026

Es gibt gute Neuigkeiten von unserer Baustelle! Ein weiterer wichtiger Schritt für unsere neue Tennishalle ist geschafft: Die Leitungen für die Wärmeverteilung wurden bereits erfolgreich verlegt und mit dem Vereinsheim verbunden. Damit ist die energetische Basis für eine gut beheizte Halle im Winter und eine angenehme Kühlung im Sommer gelegt.

Direkt im Anschluss wurden nun auch die Fundamente für die Tennishalle eingebracht. Damit steht das tragfähige Gerüst, auf dem in Kürze die eigentliche Hallenkonstruktion errichtet wird. Lange müssen wir darauf nicht mehr warten: In zehn Tagen beginnt bereits der Stahlbau, womit die Halle dann auch optisch Form annehmen wird.

01.05.2026

Die Zisterne ist drin und die Stahlarbeiten für die Fundamente sind fast abgeschlossen. In den kommenden Tagen stellen wir die Förderanträge für die neue Heizung in unsere Vereinsheim.

29.04.2026

Bei strahlendem Sonnenschein geht es täglich gut voran. Gestern wurde allerdings die Wasserleitung durch den Bagger abgerissen und wir standen ein paar Stunden ohne Wasser dar. Heute geht wieder alles und zum Feierabend wurde die Grube für die Regenwasserzisterne fertig.

27.04.2026

Die Anbindeleitung für die Wasserversorgung zwischen Vereinsheim und Tennishalle ist heute angekommen und wird in den kommenden Tagen installiert. Parallel laufen die Vorbereitungen für die Fundamente auf Hochtouren. Dank des guten Wetters  kommen wir sehr gut voran: Wir liegen im Zeitplan.

23.04.2026

Heute wurde die Regenwasserzisterne geliefert – der Einbau erfolgt umgehend.

Das bestehende Erdreich wurde abgetragen und der Untergrund fachgerecht stabilisiert. Parallel dazu wurde die vorhandene Kanalisation überprüft und in Teilbereichen erneuert bzw. ertüchtigt. Dabei wurde das eine oder andere Kunstwerk zu Tage gefördert.

Aktuell werden die Anbindeleitungen zwischen Vereinsheim und Tennishalle verlegt. Sobald diese vollständig eingebracht sind, werden die Gräben wieder verschlossen.

Im Anschluss können wir mit den Fundamentarbeiten beginnen. Das Projekt liegt aktuell im Zeitplan.

01.04.2026

Die Baumaßnahmen für unsere neue Tennishalle haben begonnen. In den kommenden Wochen und Monaten wird es daher zu Einschränkungen rund um unsere Tennisanlage kommen. Wir bitten um euer Verständnis und gegenseitige Rücksichtnahme – das Ergebnis wird sich lohnen. Die Plätze 3 bis 6 bleiben bespielbar. Vereinsheim und Parkplätze stehen uneingeschränkt zur Verfügung.

Zugang zur Anlage

Die Baustelle muss durch einen Bauzaun gesichert werden. Der Haupteingang muss aufgrund erforderlicher Leitungsarbeiten gesperrt werden. Bitte nutzt den Nebeneingang.

Terrasse

Die nutzbare Fläche der Terrasse wird um ca. 16 m² erweitert. Diese Arbeiten werden bis Ende Juni abgeschlossen sein. Die Terrasse steht uneingeschränkt zur Verfügung.

Fertigstellung und Hallensaison 2026/27

Die Tennishalle wird zum Ende der Sommerferien 2026 fertiggestellt und steht damit rechtzeitig für die neue Hallensaison bereit. Abonnements können ab Anfang Mai gebucht werden. Die Buchung der Hallenplätze erfolgt über ein Online-Buchungssystem. Um die Vergabepraxis transparent zu gestalten, hat der Vorstand Vergaberichtlinien formuliert.

Platzsituation und Engpasszeiten

Da die Halle über zwei Plätze verfügt, wird es vor allem während des Mannschaftstrainings – werktags von 18:00 bis 20:30 Uhr – zu Engpässen kommen. Die fest verplanten Zeiten sind im Platzbelegungsplan und demnächst auch im Online-Buchungssystem einsehbar.

Training bei Nachbarvereinen

Um unseren Mitgliedern das Trainieren auch während dieser Engpasszeiten zu ermöglichen, können in der Zeit von 18:00 bis 20:30 Uhr zwei Plätze auf Anlagen unserer Nachbarclubs (TC Talheim, TC Sontheim, TC Neckar) genutzt werden. Die Kosten dafür übernimmt der TC Flein 1969 e.V. Die Abwicklung dieser Stunden werden wir in einem gesonderten Beitrag auf unserer Webseite beschreiben. Wir bedanken uns ausdrücklich für die Unterstützung seitens unserer Nachbarclubs.

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Nicht nur im Vereinssport, sondern auch im Schulsport gab es in den vergangenen Wochen starke Ergebnisse für den Fleiner Tennisnachwuchs. Mehrere Jugendliche des TC Flein vertraten das Justinus-Kerner-Gymnasium Heilbronn-Sontheim im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ – und das mit großem Erfolg.

Besonders die U12-Mannschaft spielte einen beeindruckenden Wettbewerb. Mit Felix Brüttinger, Aaron Kühnl und Julian Lüdemann standen gleich mehrere Fleiner Spieler gemeinsam mit dem JKG im Finale auf Ebene des Regierungspräsidiums Stuttgart.

U12: Ein starker Weg bis ins Finale

Der Weg dorthin war mehr als überzeugend. Zum Auftakt gewann das JKG-Team klar mit 6:0 gegen das Christoph-Schrempf-Gymnasium aus Besigheim. Danach folgte auf der Anlage des TC Brackenheim ein 5:1-Erfolg gegen die Oscar-Paret-Schule aus Freiberg.

Auch gegen das Deutschorden-Gymnasium aus Bad Mergentheim ließ die Mannschaft wenig anbrennen und gewann deutlich mit 6:0 Matches und 12:2 Sätzen. Damit zog das Team verdient ins Halbfinale der Region Stuttgart ein.

Dort wartete am 16. Juni 2026 eine starke Mannschaft aus Ditzingen. Doch auch diese Aufgabe lösten Benjamin Körber, Eric Marquez-Pflegler, Felix Marquez-Pflegler, Felix Brüttinger, Aaron Kühnl und Julian Lüdemann sehr souverän. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gewann das JKG-Team mit 5:1 und erreichte damit das Finale.

Im Endspiel wartete schließlich das Schulteam aus Filderstadt. Das Finale ging leider mit 2:4 verloren. Das Ergebnis klingt allerdings klarer, als es auf dem Platz war: Alle vier verlorenen Spiele wurden erst im Match-Tiebreak entschieden. Viel knapper kann ein Finale kaum laufen.

Herzlichen Glückwunsch an die siegreiche Mannschaft aus Filderstadt. Gleichzeitig gilt unserer U12-Mannschaft des JKG ein großes Kompliment für diese tolle Leistung und den starken Auftritt während des gesamten Wettbewerbs.

Die Mannschaft hat nicht nur starke Ergebnisse erzielt, sondern auch gezeigt, was mit Teamgeist, Konzentration und gegenseitiger Unterstützung möglich ist. Für den Tennissport in Flein und in der Region ist das ein richtig schönes Zeichen.

U18: Starker Auftritt bis ins Viertelfinale

Auch in der Altersklasse U18 war der Fleiner Einfluss deutlich sichtbar. Lotta Lüdemann, Noah Steiner und Vincent Bethe setzten sich gemeinsam mit weiteren Mitspielerinnen und Mitspielern in einer spannenden Begegnung gegen das Schlossgymnasium Kirchheim durch. Mit einem verdienten 4:2-Sieg bei 9:4 Sätzen qualifizierte sich das Team für die nächste Runde.

Im Viertelfinale wartete erneut eine starke Mannschaft des Schlossgymnasiums Kirchheim/Teck. Gegen das im Durchschnitt deutlich ältere Team hielten die JKG-Spielerinnen und -Spieler gut dagegen, mussten sich am Ende aber mit 2:4 geschlagen geben.

Auch wenn der Wettbewerb für die U18 damit beendet war, bleibt die Leistung stark. Das Team hat gezeigt, dass es auch gegen gute Schulmannschaften absolut mithalten kann. Im nächsten Jahr gibt es die nächste Chance.

Vereinssport und Schulsport greifen ineinander

Besonders schön ist der Zusammenhalt über Vereinsgrenzen hinweg. Die Fleiner Jugendlichen bilden beim JKG gemeinsam mit Talenten anderer Vereine starke Teams. Das zeigt, wie wichtig regelmäßiges Training, gute Jugendarbeit, schulische Unterstützung und eine echte Mannschaftskultur sind.

Für die jungen Spielerinnen und Spieler ist dieser Wettbewerb eine besondere Erfahrung. Sie treten nicht nur für ihren Verein an, sondern gemeinsam für ihre Schule. Genau solche Erlebnisse bleiben hängen und stärken Teamgeist, Selbstvertrauen und die sportliche Entwicklung.

Wir gratulieren Benjamin Körber, Eric Marquez-Pflegler, Felix Marquez-Pflegler, Felix Brüttinger, Aaron Kühnl, Julian Lüdemann, Lotta Lüdemann, Noah Steiner und Vincent Bethe sowie allen weiteren Mannschaftskameradinnen und Mannschaftskameraden herzlich zu diesen starken Leistungen.

Ein besonderer Dank gilt außerdem den betreuenden Lehrkräften des JKG, Frau Katja Körber und Herrn Ulrich Amos, die beide Mannschaften während des Wettbewerbs engagiert begleitet und unterstützt haben.

Die Ergebnisse und weiteren Begegnungen des Wettbewerbs können über die offizielle Ergebnisübersicht von „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ eingesehen werden.

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Für die kommenden Tage sind sehr hohe Temperaturen vorhergesagt. Gerade auf Tennisplätzen kann die Belastung durch Sonne, Hitze und längere Aufenthaltszeiten im Freien deutlich zunehmen.

Damit Training, freies Spielen und Verbandsspiele verantwortungsvoll durchgeführt werden können, bitten wir alle Spielerinnen und Spieler, Eltern, Trainerinnen und Trainer sowie Mannschaftsführerinnen und Mannschaftsführer um besondere Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme.

Empfehlungen für Training und Spielbetrieb

Bei sehr hohen Temperaturen sollten folgende Maßnahmen geprüft und nach Möglichkeit umgesetzt werden:

  • Für alle Spielerinnen und Spieler sollte ausreichend Wasser bereitstehen.
  • Zusätzlich können Eiswasser und kalte Handtücher vorbereitet werden. Hierfür können die Eistruhe oder der Kühlraum im Vereinsheim genutzt werden.
  • An den Plätzen können Kühltaschen mit Eis oder Eimer mit kaltem Wasser bereitgestellt werden.
  • Bitte nutzt die vorhandenen Sonnenschirme an den Plätzen.
  • Zusätzliche Trinkpausen sollten aktiv eingeplant werden, zum Beispiel nach jedem Spiel und nicht nur beim Seitenwechsel oder während einer Satzpause.
  • Trainingseinheiten sollten bei großer Hitze angepasst werden: geringere Intensität, mehr Pausen, weniger Laufbelastung und bei Bedarf eine Verkürzung oder Verlegung der Einheit.
  • Bei Verbandsspielen sollte möglichst auf mehreren Plätzen gleichzeitig gespielt werden, um Wartezeiten und die Aufenthaltsdauer in der Sonne zu reduzieren.
  • Mannschaftsführerinnen und Mannschaftsführer sollten sich bei sehr hohen Temperaturen frühzeitig mit der gegnerischen Mannschaft abstimmen, um organisatorische Möglichkeiten, zum Beispiel Spielverlegungen, zu prüfen.
  • Bei großer Hitze muss damit gerechnet werden, dass Mannschaftsspiele länger dauern als bei normalen Wetterbedingungen, etwa durch zusätzliche Pausen, längere Erholungszeiten oder notwendige Unterbrechungen.

Alle Beteiligten sollten außerdem darauf achten, ausreichend zu trinken, eine Kopfbedeckung zu tragen und Sonnenschutz zu verwenden. Besonders bei Kindern und Jugendlichen bitten wir auch die Eltern, auf eine angemessene Vorbereitung und eine realistische Einschätzung der Belastbarkeit zu achten.

Bei aller sportlichen Motivation gilt: Die Gesundheit geht vor. Wenn sich jemand unwohl fühlt oder über Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen oder Kreislaufprobleme klagt, sollte das Training oder Spiel sofort unterbrochen werden. Die betroffene Person sollte aus der Sonne genommen, gekühlt und mit Flüssigkeit versorgt werden.

Eine Anpassung, Verkürzung oder Unterbrechung von Training und Spielbetrieb ist bei großer Hitze kein Zeichen von Schwäche, sondern verantwortungsvolles Handeln.

Für eine mögliche Verlegung von Verbandsspielen gelten die Regelungen des WTB. Bitte stimmt euch hierzu rechtzeitig mit der gegnerischen Mannschaft und den zuständigen Stellen ab.

Wir bitten alle Beteiligten, die Situation vor Ort aufmerksam zu beobachten und im Zweifel immer zugunsten der Gesundheit zu entscheiden.

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Eltern im Jugendtennis sollten Kinder am Spielfeldrand ruhig unterstützen

Eltern im Jugendtennis haben eine wichtige Aufgabe: Sie sollen Kinder im Match unterstützen, ohne sie von außen zu steuern. Ein Tennismatch ist für Kinder und Jugendliche eine besondere Situation – und für viele Eltern ebenfalls. Gerade im Jugendtennis zeigt sich, wie wichtig ruhige Unterstützung am Spielfeldrand ist. Auf dem Platz stehen die Kinder allein. Den nächsten Ball müssen sie selbst spielen. Ob ein Ball gut oder aus war, müssen sie selbst entscheiden. Und wenn es eng wird, müssen sie einen Weg finden, ruhig zu bleiben.

Genau das macht Tennis so wertvoll.

Auf dem Platz geht es nicht nur um Vorhand, Rückhand und Aufschlag. Kinder lernen, mit Druck umzugehen, Fehler auszuhalten und nach einem verlorenen Punkt weiterzumachen. Sie erleben, wie wichtig Fairness ist, auch wenn sie sich benachteiligt fühlen. Schritt für Schritt übernehmen sie Verantwortung für ihr eigenes Spiel.

Für Eltern ist das manchmal schwer auszuhalten. Man sitzt am Rand, sieht den Fehler, erkennt vielleicht die bessere Lösung, ärgert sich über eine knappe Entscheidung und möchte am liebsten helfen. Dieser Impuls ist verständlich. Aber im Match ist gut gemeinte Hilfe nicht immer eine Hilfe.

Denn Kinder nehmen am Spielfeldrand viel mehr wahr, als man denkt. Ein Kopfschütteln, ein enttäuschter Blick, eine hektische Handbewegung oder ein kurzer Zuruf können reichen, um zusätzlichen Druck auszulösen. Plötzlich spielt das Kind nicht mehr nur gegen den Gegner, sondern auch gegen die Sorge, die Eltern zu enttäuschen.

Das ist nicht die Unterstützung, die Kinder im Wettkampf brauchen.

Beim TC Flein 1969 e. V. möchten wir, dass Kinder und Jugendliche gerne Tennis spielen, mutiger werden, fair auftreten und sich sportlich wie persönlich entwickeln. Dazu gehört auch, dass wir Erwachsenen am Rand verstehen, welche Rolle uns im Match wirklich zukommt.

Eltern im Jugendtennis: Rückhalt statt Steuerung

Eltern sind im Jugendtennis enorm wichtig. Sie fahren zu Training und Spielen, organisieren Termine, trösten nach Niederlagen, freuen sich über Fortschritte und ermöglichen vieles, was ohne sie nicht funktionieren würde.

Während des Matches verändert sich diese Aufgabe.

Dann geht es nicht darum, taktisch einzugreifen, Entscheidungen zu kommentieren oder von außen Lösungen anzubieten. Wichtiger ist, Ruhe auszustrahlen. Spürt ein Kind, dass seine Eltern gelassen bleiben, kann es leichter selbst gelassen bleiben. Sieht es nach einem Fehler keine Enttäuschung, traut es sich eher, weiter mutig zu spielen.

Eltern helfen im Match am meisten, wenn sie Sicherheit geben – nicht Richtung.

Eltern im Jugendtennis müssen nicht alles richtig machen. Entscheidend ist, dass sie Ruhe ausstrahlen und dem Kind zutrauen, das Match selbst zu bewältigen.

Eltern im Jugendtennis helfen am meisten durch Ruhe

Im Match braucht ein Kind keine Dauerkommentare. Auch kurze Hinweise wie „Konzentrier dich“, „spiel sicherer“, „lauf mehr“ oder „bleib ruhig“ helfen meistens weniger, als sie sollen. Oft erinnern sie das Kind nur daran, dass gerade etwas nicht funktioniert.

Besser ist eine ruhige, verlässliche Präsenz. Zuschauen. Da sein. Gute Ballwechsel fair anerkennen. Nicht jede Szene bewerten und nicht jeden Fehler sichtbar kommentieren.

Kinder dürfen merken: Meine Eltern sind da. Aber sie lassen mich spielen.

Das ist nicht passiv. Im Gegenteil. Es ist eine sehr bewusste Form der Unterstützung. Wer am Rand ruhig bleibt, gibt dem Kind die Chance, im Match selbst Lösungen zu finden. Genau daraus entsteht mit der Zeit echte Wettkampfstärke.

Eltern im Jugendtennis: Das Match gehört dem Kind

Tennis ist ein Sport, in dem Kinder sehr früh lernen müssen, selbst Entscheidungen zu treffen. Sie zählen selbst. Bälle werden von ihnen beurteilt. Kleine Konflikte müssen sie auf dem Platz lösen. Auch Phasen, in denen nichts klappt, gehören dazu.

Das ist nicht immer angenehm. Aber genau darin liegt der Wert.

Greifen Erwachsene ständig ein, nehmen sie dem Kind einen wichtigen Teil dieser Erfahrung. Ein verlorenes Match, in dem ein Kind selbst Lösungen gesucht hat, kann wertvoller sein als ein Sieg, der von außen begleitet, gelenkt und kommentiert wurde.

Selbstständigkeit entsteht nicht dadurch, dass man Kindern jede schwierige Situation abnimmt. Sie entsteht, wenn man ihnen zutraut, damit umzugehen.

Natürlich bedeutet das nicht, dass Kindern alles egal sein soll. Ehrgeiz gehört dazu. Sie dürfen gewinnen wollen, sich ärgern und enttäuscht sein. Entscheidend ist, dass sie lernen, mit diesen Gefühlen umzugehen, ohne dass von außen jede Situation sofort bewertet oder korrigiert wird.

Eltern im Jugendtennis leben Fairness vor

Kinder beobachten genau, wie Erwachsene sich verhalten. Sie sehen, ob über Gegner geschimpft wird. Sie merken, ob strittige Entscheidungen akzeptiert oder ständig kommentiert werden. Und sie spüren, ob der eigene Erfolg wichtiger ist als ein fairer Umgang.

Deshalb ist das Verhalten am Rand Teil der sportlichen Ausbildung.

Gerade Eltern im Jugendtennis prägen mit ihrem Verhalten, ob ein Match ruhig, fair und respektvoll bleibt.

Beim Tennis gehört Fairness nicht nur ins Regelheft. Sie zeigt sich in kleinen Momenten: beim Applaus für einen guten Ballwechsel, beim Respekt gegenüber dem Gegner, beim Akzeptieren knapper Entscheidungen und beim Tonfall nach dem Match.

Wer Fairness von Kindern erwartet, muss sie als Erwachsener vorleben.

Das gilt besonders im Jugendbereich. Kinder und Jugendliche orientieren sich nicht nur an Trainerinnen und Trainern. Auch Eltern, Betreuer, Mannschaftsführer und andere Erwachsene am Platz prägen die Atmosphäre. Der Ton am Rand beeinflusst den Ton auf dem Platz.

Eltern im Jugendtennis: Was tun, wenn es schwierig wird?

Natürlich läuft im Jugendtennis nicht immer alles ideal. Es gibt strittige Ballentscheidungen. Manchmal zählt ein Kind falsch. In anderen Situationen wirkt es so, als würde ein Gegner bewusst unfair spielen. Auch Eltern am Rand mischen sich gelegentlich ein.

Gerade dann zeigt sich, ob wir Erwachsenen wirklich helfen – oder ob wir die Situation verschärfen.

Solche Situationen sollten Eltern nicht selbst am Platz regeln. Gespräche mit dem gegnerischen Kind, Zurufe über den Zaun oder Zeichen an das eigene Kind führen fast immer zu mehr Unruhe. Beide Kinder geraten zusätzlich unter Druck, und aus einer schwierigen Spielsituation wird schnell ein unnötiger Konflikt.

Der bessere Weg ist klar: ruhig bleiben und die zuständige Person ansprechen.

Bei Mannschaftsspielen ist das in der Regel der Mannschaftsführer oder die betreuende Person. Bei Turnieren sind Turnierleitung oder Oberschiedsrichter zuständig. Dort kann sachlich geschildert werden, was beobachtet wurde. Danach kann entschieden werden, ob und wie eingegriffen werden muss.

Wichtig ist dabei der Ton. Nicht jedes falsch angesagte „Aus“ ist Absicht. Gerade Kinder und Jugendliche sind in Drucksituationen oft unsicher, sehen Bälle anders oder verlieren kurz den Überblick beim Zählen. Trotzdem darf Fairness eingefordert werden. Aber bitte über den richtigen Weg.

Es geht nicht darum, alles hinzunehmen. Entscheidend ist, nicht selbst Teil des Problems zu werden.

Wer ruhig bleibt, die Situation sachlich einordnet und die zuständige Person einbezieht, schützt das eigene Kind, den Gegner und die Atmosphäre auf der Anlage.

Was Eltern beim Tennis besser vermeiden sollten

Manche Reaktionen schaden fast immer mehr, als sie helfen: Coaching von außen, Eingriffe bei Entscheidungen, sichtbare Enttäuschung, abwertende Kommentare über Gegner oder Spielweise und ständiger Blickkontakt nach jedem Punkt.

Das klingt einfach. Ist es aber nicht. Gerade wenn man mitfiebert, fällt Zurückhaltung schwer. Trotzdem ist sie oft die beste Unterstützung.

Kinder brauchen keine perfekte Elternreaktion. Aber sie brauchen das Gefühl, dass ihr Wert nicht vom Ergebnis abhängt.

Ein Kind darf ein Match verlieren, ohne danach das Gefühl zu haben, versagt zu haben. Fehler gehören dazu, auch leichte Fehler. Und manchmal läuft ein Spiel einfach schlecht, ohne dass daraus sofort ein großes Thema werden muss.

Das bedeutet nicht, dass Leistung unwichtig ist. Aber Leistung entsteht nicht durch Druck am Zaun. Sie entsteht durch Training, Erfahrung, Mut, Freude und Vertrauen.

Eltern im Jugendtennis: Nach dem Match richtig reagieren

Nach dem Spiel darf gesprochen werden. Dann ist Zeit für Einordnung, Trost, Lob und auch für ehrliche Rückmeldung. Entscheidend ist, wie dieses Gespräch beginnt.

Hilfreich ist es, zuerst das Kind erzählen zu lassen. Wie hat es sich gefühlt? Was hat gut funktioniert? Wo wurde es schwierig? Welche Erfahrung nimmt es aus dem Match mit?

Solche Fragen helfen Kindern, ihr eigenes Spiel zu verstehen. Der Blick geht dann nicht nur auf das Ergebnis, sondern auf Entwicklung: Was habe ich versucht? Was habe ich gelernt? Wo bin ich mutig geblieben?

Natürlich darf man auch über Fehler sprechen. Aber nicht jeder Fehler braucht sofort eine Analyse. Manchmal braucht ein Kind nach dem Match zuerst etwas ganz anderes: Ruhe, Anerkennung, Abstand oder einfach den Satz: „Schön, dass du gespielt hast.“

Gerade nach Niederlagen ist das wichtig. Wer direkt mit Kritik beginnt, verpasst oft den eigentlichen Moment. Die meisten Kinder wissen sehr genau, dass nicht alles gut war. Hilfreicher als eine sofortige Fehlerliste ist jemand, der ihnen hilft, wieder klar zu werden.

Unser Verständnis von Jugendtennis beim TC Flein

Wir freuen uns über Siege, gute Ergebnisse und erfolgreiche Mannschaften. Natürlich. Wettkampf gehört zum Tennis. Ehrgeiz gehört dazu. Leistung darf sichtbar werden.

Aber Jugendtennis ist mehr als Ergebnistabellen, LK-Punkte und gewonnene Matches.

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung der Kinder. Sportlich, mental und menschlich. Sie sollen lernen, mutig zu spielen, fair zu bleiben, mit Niederlagen umzugehen und Verantwortung zu übernehmen. Tennis soll Freude machen – auch dann, wenn nicht jeder Ball gelingt und nicht jedes Match gewonnen wird.

Dafür braucht es Trainerinnen und Trainer, die begleiten. Mannschaften, die zusammenhalten. Einen Verein, der gute Rahmenbedingungen schafft. Und Eltern, die am Rand genau das geben, was Kinder im Match am meisten brauchen.

Eltern im Jugendtennis sind deshalb ein wichtiger Teil unserer Vereinskultur: nicht als Trainerbank am Zaun, sondern als ruhiger Rückhalt.

Ruhe, Vertrauen und Fairness.

Nicht jedes Match muss gewonnen werden.
Aber jedes Match kann ein Schritt nach vorne sein.

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Der TC Flein 1969 e.V. und der TSB TC Horkheim wollen im Jugendbereich künftig enger und partnerschaftlich zusammenarbeiten. In einem gemeinsamen Gespräch mit dem Vorstand des TC Horkheim wurde besprochen, wie beide Vereine ihre Möglichkeiten im Jugendtennis sinnvoll bündeln und den Kindern und Jugendlichen zusätzliche Perspektiven eröffnen können.

Das Gespräch war sehr konstruktiv und partnerschaftlich. Schnell wurde deutlich, dass beide Vereine im Jugendbereich ähnliche Ziele verfolgen: Kinder und Jugendliche sollen mehr Möglichkeiten bekommen, Tennis zu spielen, sich sportlich weiterzuentwickeln und auch über den eigenen Verein hinaus Kontakte zu knüpfen.

Eine engere Zusammenarbeit kann beiden Vereinen helfen. Mannschaften lassen sich stabiler aufstellen, Trainings- und Spielmöglichkeiten können erweitert werden und die Jugendlichen sammeln mehr Matchpraxis. Gleichzeitig können auch Familien besser miteinander vernetzt und der Austausch zwischen den Vereinen gestärkt werden.

Konkret vorgesehen sind gemeinsame Trainingsangebote, Jugendveranstaltungen sowie Mannschaften, die sich gegenseitig sinnvoll ergänzen. Außerdem können Jugendliche beider Vereine nachmittags auch auf der jeweils anderen Anlage ohne Gastgebühr spielen. Voraussetzung ist, dass sie dort gemeinsam mit einem Jugendlichen des anderen Vereins spielen und keine Trainings-, Mannschafts- oder Turnierzeiten betroffen sind.

Eine formelle Spielgemeinschaft ist nicht vorgesehen. Die Zusammenarbeit soll bewusst pragmatisch bleiben und dort ansetzen, wo sie den Jugendlichen beider Vereine konkret hilft.

Für die kommende Winterhallenrunde ist bereits Folgendes abgestimmt: Der TC Horkheim meldet eine U15-Mannschaft. Der TC Flein meldet eine U18-Juniorenmannschaft. Zusätzlich wird geprüft, ob eine U15-Juniorinnenmannschaft gemeldet werden kann. Eine zweite U18-Juniorenmannschaft wird nur dann gemeldet, wenn sie personell wirklich stabil aufgestellt werden kann. Eine Meldung nur auf dem Papier hilft am Ende niemandem, wenn von Beginn an mit unsicheren Ersatzspieler-Lösungen geplant werden müsste.

Darüber hinaus sollen gemeinsam alle Jugendlichen beider Vereine erfasst werden, die grundsätzlich für weitere Mannschaften infrage kommen. Anschließend kann geprüft werden, welche Mannschaftsmeldungen sportlich und organisatorisch sinnvoll sind. Das betrifft insbesondere mögliche gemischte Mannschaften in der U15 und U18 sowie die Frage, ob eine U18-Juniorinnenmannschaft zustande kommen kann.

Entscheidend ist ein pragmatischer und verlässlicher Ansatz: Jede gemeldete Mannschaft muss personell tragfähig sein und den Jugendlichen echte Spielmöglichkeiten bieten. Ziel ist nicht, möglichst viele Mannschaften zu melden, sondern stabile Strukturen zu schaffen, von denen die Kinder und Jugendlichen beider Vereine dauerhaft profitieren.

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