Eltern im Jugendtennis haben eine wichtige Aufgabe: Sie sollen Kinder im Match unterstützen, ohne sie von außen zu steuern. Ein Tennismatch ist für Kinder und Jugendliche eine besondere Situation – und für viele Eltern ebenfalls. Gerade im Jugendtennis zeigt sich, wie wichtig ruhige Unterstützung am Spielfeldrand ist. Auf dem Platz stehen die Kinder allein. Den nächsten Ball müssen sie selbst spielen. Ob ein Ball gut oder aus war, müssen sie selbst entscheiden. Und wenn es eng wird, müssen sie einen Weg finden, ruhig zu bleiben.
Genau das macht Tennis so wertvoll.
Auf dem Platz geht es nicht nur um Vorhand, Rückhand und Aufschlag. Kinder lernen, mit Druck umzugehen, Fehler auszuhalten und nach einem verlorenen Punkt weiterzumachen. Sie erleben, wie wichtig Fairness ist, auch wenn sie sich benachteiligt fühlen. Schritt für Schritt übernehmen sie Verantwortung für ihr eigenes Spiel.
Für Eltern ist das manchmal schwer auszuhalten. Man sitzt am Rand, sieht den Fehler, erkennt vielleicht die bessere Lösung, ärgert sich über eine knappe Entscheidung und möchte am liebsten helfen. Dieser Impuls ist verständlich. Aber im Match ist gut gemeinte Hilfe nicht immer eine Hilfe.
Denn Kinder nehmen am Spielfeldrand viel mehr wahr, als man denkt. Ein Kopfschütteln, ein enttäuschter Blick, eine hektische Handbewegung oder ein kurzer Zuruf können reichen, um zusätzlichen Druck auszulösen. Plötzlich spielt das Kind nicht mehr nur gegen den Gegner, sondern auch gegen die Sorge, die Eltern zu enttäuschen.
Das ist nicht die Unterstützung, die Kinder im Wettkampf brauchen.
Beim TC Flein 1969 e. V. möchten wir, dass Kinder und Jugendliche gerne Tennis spielen, mutiger werden, fair auftreten und sich sportlich wie persönlich entwickeln. Dazu gehört auch, dass wir Erwachsenen am Rand verstehen, welche Rolle uns im Match wirklich zukommt.
Eltern im Jugendtennis: Rückhalt statt Steuerung
Eltern sind im Jugendtennis enorm wichtig. Sie fahren zu Training und Spielen, organisieren Termine, trösten nach Niederlagen, freuen sich über Fortschritte und ermöglichen vieles, was ohne sie nicht funktionieren würde.
Während des Matches verändert sich diese Aufgabe.
Dann geht es nicht darum, taktisch einzugreifen, Entscheidungen zu kommentieren oder von außen Lösungen anzubieten. Wichtiger ist, Ruhe auszustrahlen. Spürt ein Kind, dass seine Eltern gelassen bleiben, kann es leichter selbst gelassen bleiben. Sieht es nach einem Fehler keine Enttäuschung, traut es sich eher, weiter mutig zu spielen.
Eltern helfen im Match am meisten, wenn sie Sicherheit geben – nicht Richtung.
Eltern im Jugendtennis müssen nicht alles richtig machen. Entscheidend ist, dass sie Ruhe ausstrahlen und dem Kind zutrauen, das Match selbst zu bewältigen.
Eltern im Jugendtennis helfen am meisten durch Ruhe
Im Match braucht ein Kind keine Dauerkommentare. Auch kurze Hinweise wie „Konzentrier dich“, „spiel sicherer“, „lauf mehr“ oder „bleib ruhig“ helfen meistens weniger, als sie sollen. Oft erinnern sie das Kind nur daran, dass gerade etwas nicht funktioniert.
Besser ist eine ruhige, verlässliche Präsenz. Zuschauen. Da sein. Gute Ballwechsel fair anerkennen. Nicht jede Szene bewerten und nicht jeden Fehler sichtbar kommentieren.
Kinder dürfen merken: Meine Eltern sind da. Aber sie lassen mich spielen.
Das ist nicht passiv. Im Gegenteil. Es ist eine sehr bewusste Form der Unterstützung. Wer am Rand ruhig bleibt, gibt dem Kind die Chance, im Match selbst Lösungen zu finden. Genau daraus entsteht mit der Zeit echte Wettkampfstärke.
Eltern im Jugendtennis: Das Match gehört dem Kind
Tennis ist ein Sport, in dem Kinder sehr früh lernen müssen, selbst Entscheidungen zu treffen. Sie zählen selbst. Bälle werden von ihnen beurteilt. Kleine Konflikte müssen sie auf dem Platz lösen. Auch Phasen, in denen nichts klappt, gehören dazu.
Das ist nicht immer angenehm. Aber genau darin liegt der Wert.
Greifen Erwachsene ständig ein, nehmen sie dem Kind einen wichtigen Teil dieser Erfahrung. Ein verlorenes Match, in dem ein Kind selbst Lösungen gesucht hat, kann wertvoller sein als ein Sieg, der von außen begleitet, gelenkt und kommentiert wurde.
Selbstständigkeit entsteht nicht dadurch, dass man Kindern jede schwierige Situation abnimmt. Sie entsteht, wenn man ihnen zutraut, damit umzugehen.
Natürlich bedeutet das nicht, dass Kindern alles egal sein soll. Ehrgeiz gehört dazu. Sie dürfen gewinnen wollen, sich ärgern und enttäuscht sein. Entscheidend ist, dass sie lernen, mit diesen Gefühlen umzugehen, ohne dass von außen jede Situation sofort bewertet oder korrigiert wird.
Eltern im Jugendtennis leben Fairness vor
Kinder beobachten genau, wie Erwachsene sich verhalten. Sie sehen, ob über Gegner geschimpft wird. Sie merken, ob strittige Entscheidungen akzeptiert oder ständig kommentiert werden. Und sie spüren, ob der eigene Erfolg wichtiger ist als ein fairer Umgang.
Deshalb ist das Verhalten am Rand Teil der sportlichen Ausbildung.
Gerade Eltern im Jugendtennis prägen mit ihrem Verhalten, ob ein Match ruhig, fair und respektvoll bleibt.
Beim Tennis gehört Fairness nicht nur ins Regelheft. Sie zeigt sich in kleinen Momenten: beim Applaus für einen guten Ballwechsel, beim Respekt gegenüber dem Gegner, beim Akzeptieren knapper Entscheidungen und beim Tonfall nach dem Match.
Wer Fairness von Kindern erwartet, muss sie als Erwachsener vorleben.
Das gilt besonders im Jugendbereich. Kinder und Jugendliche orientieren sich nicht nur an Trainerinnen und Trainern. Auch Eltern, Betreuer, Mannschaftsführer und andere Erwachsene am Platz prägen die Atmosphäre. Der Ton am Rand beeinflusst den Ton auf dem Platz.
Eltern im Jugendtennis: Was tun, wenn es schwierig wird?
Natürlich läuft im Jugendtennis nicht immer alles ideal. Es gibt strittige Ballentscheidungen. Manchmal zählt ein Kind falsch. In anderen Situationen wirkt es so, als würde ein Gegner bewusst unfair spielen. Auch Eltern am Rand mischen sich gelegentlich ein.
Gerade dann zeigt sich, ob wir Erwachsenen wirklich helfen – oder ob wir die Situation verschärfen.
Solche Situationen sollten Eltern nicht selbst am Platz regeln. Gespräche mit dem gegnerischen Kind, Zurufe über den Zaun oder Zeichen an das eigene Kind führen fast immer zu mehr Unruhe. Beide Kinder geraten zusätzlich unter Druck, und aus einer schwierigen Spielsituation wird schnell ein unnötiger Konflikt.
Der bessere Weg ist klar: ruhig bleiben und die zuständige Person ansprechen.
Bei Mannschaftsspielen ist das in der Regel der Mannschaftsführer oder die betreuende Person. Bei Turnieren sind Turnierleitung oder Oberschiedsrichter zuständig. Dort kann sachlich geschildert werden, was beobachtet wurde. Danach kann entschieden werden, ob und wie eingegriffen werden muss.
Wichtig ist dabei der Ton. Nicht jedes falsch angesagte „Aus“ ist Absicht. Gerade Kinder und Jugendliche sind in Drucksituationen oft unsicher, sehen Bälle anders oder verlieren kurz den Überblick beim Zählen. Trotzdem darf Fairness eingefordert werden. Aber bitte über den richtigen Weg.
Es geht nicht darum, alles hinzunehmen. Entscheidend ist, nicht selbst Teil des Problems zu werden.
Wer ruhig bleibt, die Situation sachlich einordnet und die zuständige Person einbezieht, schützt das eigene Kind, den Gegner und die Atmosphäre auf der Anlage.
Was Eltern beim Tennis besser vermeiden sollten
Manche Reaktionen schaden fast immer mehr, als sie helfen: Coaching von außen, Eingriffe bei Entscheidungen, sichtbare Enttäuschung, abwertende Kommentare über Gegner oder Spielweise und ständiger Blickkontakt nach jedem Punkt.
Das klingt einfach. Ist es aber nicht. Gerade wenn man mitfiebert, fällt Zurückhaltung schwer. Trotzdem ist sie oft die beste Unterstützung.
Kinder brauchen keine perfekte Elternreaktion. Aber sie brauchen das Gefühl, dass ihr Wert nicht vom Ergebnis abhängt.
Ein Kind darf ein Match verlieren, ohne danach das Gefühl zu haben, versagt zu haben. Fehler gehören dazu, auch leichte Fehler. Und manchmal läuft ein Spiel einfach schlecht, ohne dass daraus sofort ein großes Thema werden muss.
Das bedeutet nicht, dass Leistung unwichtig ist. Aber Leistung entsteht nicht durch Druck am Zaun. Sie entsteht durch Training, Erfahrung, Mut, Freude und Vertrauen.
Eltern im Jugendtennis: Nach dem Match richtig reagieren
Nach dem Spiel darf gesprochen werden. Dann ist Zeit für Einordnung, Trost, Lob und auch für ehrliche Rückmeldung. Entscheidend ist, wie dieses Gespräch beginnt.
Hilfreich ist es, zuerst das Kind erzählen zu lassen. Wie hat es sich gefühlt? Was hat gut funktioniert? Wo wurde es schwierig? Welche Erfahrung nimmt es aus dem Match mit?
Solche Fragen helfen Kindern, ihr eigenes Spiel zu verstehen. Der Blick geht dann nicht nur auf das Ergebnis, sondern auf Entwicklung: Was habe ich versucht? Was habe ich gelernt? Wo bin ich mutig geblieben?
Natürlich darf man auch über Fehler sprechen. Aber nicht jeder Fehler braucht sofort eine Analyse. Manchmal braucht ein Kind nach dem Match zuerst etwas ganz anderes: Ruhe, Anerkennung, Abstand oder einfach den Satz: „Schön, dass du gespielt hast.“
Gerade nach Niederlagen ist das wichtig. Wer direkt mit Kritik beginnt, verpasst oft den eigentlichen Moment. Die meisten Kinder wissen sehr genau, dass nicht alles gut war. Hilfreicher als eine sofortige Fehlerliste ist jemand, der ihnen hilft, wieder klar zu werden.
Unser Verständnis von Jugendtennis beim TC Flein
Wir freuen uns über Siege, gute Ergebnisse und erfolgreiche Mannschaften. Natürlich. Wettkampf gehört zum Tennis. Ehrgeiz gehört dazu. Leistung darf sichtbar werden.
Aber Jugendtennis ist mehr als Ergebnistabellen, LK-Punkte und gewonnene Matches.
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung der Kinder. Sportlich, mental und menschlich. Sie sollen lernen, mutig zu spielen, fair zu bleiben, mit Niederlagen umzugehen und Verantwortung zu übernehmen. Tennis soll Freude machen – auch dann, wenn nicht jeder Ball gelingt und nicht jedes Match gewonnen wird.
Dafür braucht es Trainerinnen und Trainer, die begleiten. Mannschaften, die zusammenhalten. Einen Verein, der gute Rahmenbedingungen schafft. Und Eltern, die am Rand genau das geben, was Kinder im Match am meisten brauchen.
Eltern im Jugendtennis sind deshalb ein wichtiger Teil unserer Vereinskultur: nicht als Trainerbank am Zaun, sondern als ruhiger Rückhalt.
Ruhe, Vertrauen und Fairness.
Nicht jedes Match muss gewonnen werden.
Aber jedes Match kann ein Schritt nach vorne sein.
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Bau der Tennishalle – Aktueller Stand
AktuellesBaustellen-Tagebuch unserer Tennishalle
Auf dieser Seite dokumentieren wir regelmäßig den Baufortschritt unserer neuen Tennishalle. Von den ersten Erdarbeiten über die Bodenplatte bis zur Fertigstellung halten wir euch mit Bildern und kurzen Berichten auf dem Laufenden.
06.08.2026
Bei strahlendem Sonnenschein hat heute die Montage des Daches begonnen. Wie auf dem Luftbild gut zu erkennen ist, liegt die Stahlkonstruktion des Dachtragwerks bereit – in den kommenden Tagen wird die Halle damit Schritt für Schritt geschlossen. Ein weiterer sichtbarer Meilenstein auf dem Weg zur Fertigstellung.
Besonders freuen wir uns, dass nun auch der Termin für die offizielle Eröffnung feststeht: Am 25.09.2026 werden wir unsere neue Tennishalle feierlich einweihen. Weitere Informationen zum Programm folgen rechtzeitig.
Es bleibt dabei: Unser Hallenprojekt schreitet planmäßig voran – und die erste Wintersaison in der eigenen Halle rückt in greifbare Nähe.
31.07.2026
Auf der Baustelle ist in den vergangenen Tagen wieder viel passiert:
Nachdem inzwischen sämtliche Fenster eingebaut wurden, steht als nächster großer Bauabschnitt die Fertigstellung des Daches an. Anschließend werden die Türen eingesetzt, bevor schließlich mit dem Innenausbau begonnen werden kann.
Parallel dazu laufen bereits die Arbeiten am Außengelände. Rund um das Gebäude wurden Bäume und Büsche zurückgeschnitten sowie Unkraut entfernt, sodass sich das gesamte Areal Schritt für Schritt aufgeräumter präsentiert.
Wir freuen uns über die sichtbaren Fortschritte und darauf, dass nun sowohl innen als auch außen die nächsten wichtigen Arbeiten beginnen.
16.07.2026
Ein weiterer wichtiger Meilenstein ist erreicht:
Die Bodenplatte unserer neuen Tennishalle ist fertiggestellt. Nach eingehender Prüfung konnten wir sie ohne Beanstandungen abnehmen. Damit ist die Grundlage für die nächsten Bauabschnitte geschaffen.
Auch die Abstimmungen mit dem Hersteller des späteren Tennisbelags verliefen äußerst positiv. Sämtliche technischen Details konnten geklärt werden, sodass der Einbau wie vorgesehen erfolgen kann und unser Bauzeitenplan unverändert Bestand hat.
Seit heute montieren die Fachfirmen die Seitenelemente der Halle. Damit gewinnt das Bauwerk nun zunehmend seine endgültige Gestalt und macht den Baufortschritt für alle sichtbar.
Wir freuen uns, dass unser Hallenprojekt weiterhin planmäßig voranschreitet, und informieren euch selbstverständlich auch künftig regelmäßig über die nächsten Bauabschnitte.
30.06.2026
Heute wird die Bodenplatte für unsere neue Tennishalle betoniert – ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu unserem ambitionierten Bauprojekt.
Beeindruckend ist zu sehen, wie auf der Baustelle alles Hand in Hand arbeitet: Das Material steht genau zum richtigen Zeitpunkt bereit, jeder kennt seine Aufgabe und alle Arbeitsschritte greifen perfekt ineinander.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf der Baustelle, die mit großem Einsatz dafür sorgen, dass unser Vorhaben planmäßig voranschreitet.
Auch das Wetter hat heute mitgespielt. Noch in der vergangenen Woche wäre es für eine Betonage deutlich zu heiß gewesen, und heute sind wir glücklicherweise von Gewittern verschont geblieben. Das ist alles andere als selbstverständlich. Hätten wir den heutigen Termin nicht nutzen können, hätten wir voraussichtlich rund drei Wochen auf den nächsten freien Betoniertermin warten müssen.
29.05.2026
Die Konturen der Tennishalle werden sichtbar…
28.05.2026
Hallenbuchung für die Wintersaison 2026/2027 startet in Kürze
Der Bau unserer neuen Tennishalle schreitet weiter voran. In rund 115 Tagen wird sie bezugsfertig sein, sodass die erste Wintersaison in der eigenen Halle immer näher rückt.
In einem ersten Schritt haben wir die Trainingszeiten der Trainer und Mannschaften abgefragt, um den Trainingsbetrieb sinnvoll planen und koordinieren zu können. Auf dieser Grundlage werden nun die verfügbaren Hallenzeiten für die Wintersaison 2026/2027 vorbereitet.
In wenigen Tagen können die ersten Hallenstunden dann gebucht werden. Weitere Informationen zum Buchungsstart, zu den verfügbaren Zeiten und zum genauen Ablauf folgen in Kürze.
26.05.2026
Der Hochbau hat begonnen und die ersten Stützen stehen bereits. Bis zum Ende dieser Woche werden die Konturen der Fleiner Tennishalle sichtbar sein und das Vorhaben wird immer konkreter.
11.05.2026
Die Betonarbeiten kommen sehr gut voran. Die Monteure von PV Bau und Richter Erdbau arbeiten bei Wind und Wetter und stellen sicher, dass der Zeitplan eingehalten wird. Am Mittwoch sollen die vorbereitenden Arbeiten für die Erdungsanlage und den Blitzschutz fertiggestellt werden.
07.05.2026
Direkt im Anschluss wurden nun auch die Fundamente für die Tennishalle eingebracht. Damit steht das tragfähige Gerüst, auf dem in Kürze die eigentliche Hallenkonstruktion errichtet wird. Lange müssen wir darauf nicht mehr warten: In zehn Tagen beginnt bereits der Stahlbau, womit die Halle dann auch optisch Form annehmen wird.
01.05.2026
Die Zisterne ist drin und die Stahlarbeiten für die Fundamente sind fast abgeschlossen. In den kommenden Tagen stellen wir die Förderanträge für die neue Heizung in unsere Vereinsheim.
29.04.2026
Bei strahlendem Sonnenschein geht es täglich gut voran. Gestern wurde allerdings die Wasserleitung durch den Bagger abgerissen und wir standen ein paar Stunden ohne Wasser dar. Heute geht wieder alles und zum Feierabend wurde die Grube für die Regenwasserzisterne fertig.
27.04.2026
Die Anbindeleitung für die Wasserversorgung zwischen Vereinsheim und Tennishalle ist heute angekommen und wird in den kommenden Tagen installiert. Parallel laufen die Vorbereitungen für die Fundamente auf Hochtouren. Dank des guten Wetters kommen wir sehr gut voran: Wir liegen im Zeitplan.
23.04.2026
Heute wurde die Regenwasserzisterne geliefert – der Einbau erfolgt umgehend.
Das bestehende Erdreich wurde abgetragen und der Untergrund fachgerecht stabilisiert. Parallel dazu wurde die vorhandene Kanalisation überprüft und in Teilbereichen erneuert bzw. ertüchtigt. Dabei wurde das eine oder andere Kunstwerk zu Tage gefördert.
Aktuell werden die Anbindeleitungen zwischen Vereinsheim und Tennishalle verlegt. Sobald diese vollständig eingebracht sind, werden die Gräben wieder verschlossen.
Im Anschluss können wir mit den Fundamentarbeiten beginnen. Das Projekt liegt aktuell im Zeitplan.
01.04.2026
Die Baumaßnahmen für unsere neue Tennishalle haben begonnen. In den kommenden Wochen und Monaten wird es daher zu Einschränkungen rund um unsere Tennisanlage kommen. Wir bitten um euer Verständnis und gegenseitige Rücksichtnahme – das Ergebnis wird sich lohnen. Die Plätze 3 bis 6 bleiben bespielbar. Vereinsheim und Parkplätze stehen uneingeschränkt zur Verfügung.
Zugang zur Anlage
Die Baustelle muss durch einen Bauzaun gesichert werden. Der Haupteingang muss aufgrund erforderlicher Leitungsarbeiten gesperrt werden. Bitte nutzt den Nebeneingang.
Terrasse
Die nutzbare Fläche der Terrasse wird um ca. 16 m² erweitert. Diese Arbeiten werden bis Ende Juni abgeschlossen sein. Die Terrasse steht uneingeschränkt zur Verfügung.
Fertigstellung und Hallensaison 2026/27
Die Tennishalle wird zum Ende der Sommerferien 2026 fertiggestellt und steht damit rechtzeitig für die neue Hallensaison bereit. Abonnements können ab Anfang Mai gebucht werden. Die Buchung der Hallenplätze erfolgt über ein Online-Buchungssystem. Um die Vergabepraxis transparent zu gestalten, hat der Vorstand Vergaberichtlinien formuliert.
Platzsituation und Engpasszeiten
Da die Halle über zwei Plätze verfügt, wird es vor allem während des Mannschaftstrainings – werktags von 18:00 bis 20:30 Uhr – zu Engpässen kommen. Die fest verplanten Zeiten sind im Platzbelegungsplan und demnächst auch im Online-Buchungssystem einsehbar.
Training bei Nachbarvereinen
Um unseren Mitgliedern das Trainieren auch während dieser Engpasszeiten zu ermöglichen, können in der Zeit von 18:00 bis 20:30 Uhr zwei Plätze auf Anlagen unserer Nachbarclubs (TC Talheim, TC Sontheim, TC Neckar) genutzt werden. Die Kosten dafür übernimmt der TC Flein 1969 e.V. Die Abwicklung dieser Stunden werden wir in einem gesonderten Beitrag auf unserer Webseite beschreiben. Wir bedanken uns ausdrücklich für die Unterstützung seitens unserer Nachbarclubs.
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Fleiner Tennisnachwuchs überzeugt auch im Schulsport
Aktuelles, JugendNicht nur im Vereinssport, sondern auch im Schulsport gab es in den vergangenen Wochen starke Ergebnisse für den Fleiner Tennisnachwuchs. Mehrere Jugendliche des TC Flein vertraten das Justinus-Kerner-Gymnasium Heilbronn-Sontheim im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ – und das mit großem Erfolg.
Besonders die U12-Mannschaft spielte einen beeindruckenden Wettbewerb. Mit Felix Brüttinger, Aaron Kühnl und Julian Lüdemann standen gleich mehrere Fleiner Spieler gemeinsam mit dem JKG im Finale auf Ebene des Regierungspräsidiums Stuttgart.
U12: Ein starker Weg bis ins Finale
Der Weg dorthin war mehr als überzeugend. Zum Auftakt gewann das JKG-Team klar mit 6:0 gegen das Christoph-Schrempf-Gymnasium aus Besigheim. Danach folgte auf der Anlage des TC Brackenheim ein 5:1-Erfolg gegen die Oscar-Paret-Schule aus Freiberg.
Auch gegen das Deutschorden-Gymnasium aus Bad Mergentheim ließ die Mannschaft wenig anbrennen und gewann deutlich mit 6:0 Matches und 12:2 Sätzen. Damit zog das Team verdient ins Halbfinale der Region Stuttgart ein.
Dort wartete am 16. Juni 2026 eine starke Mannschaft aus Ditzingen. Doch auch diese Aufgabe lösten Benjamin Körber, Eric Marquez-Pflegler, Felix Marquez-Pflegler, Felix Brüttinger, Aaron Kühnl und Julian Lüdemann sehr souverän. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gewann das JKG-Team mit 5:1 und erreichte damit das Finale.
Im Endspiel wartete schließlich das Schulteam aus Filderstadt. Das Finale ging leider mit 2:4 verloren. Das Ergebnis klingt allerdings klarer, als es auf dem Platz war: Alle vier verlorenen Spiele wurden erst im Match-Tiebreak entschieden. Viel knapper kann ein Finale kaum laufen.
Herzlichen Glückwunsch an die siegreiche Mannschaft aus Filderstadt. Gleichzeitig gilt unserer U12-Mannschaft des JKG ein großes Kompliment für diese tolle Leistung und den starken Auftritt während des gesamten Wettbewerbs.
Die Mannschaft hat nicht nur starke Ergebnisse erzielt, sondern auch gezeigt, was mit Teamgeist, Konzentration und gegenseitiger Unterstützung möglich ist. Für den Tennissport in Flein und in der Region ist das ein richtig schönes Zeichen.
U18: Starker Auftritt bis ins Viertelfinale
Auch in der Altersklasse U18 war der Fleiner Einfluss deutlich sichtbar. Lotta Lüdemann, Noah Steiner und Vincent Bethe setzten sich gemeinsam mit weiteren Mitspielerinnen und Mitspielern in einer spannenden Begegnung gegen das Schlossgymnasium Kirchheim durch. Mit einem verdienten 4:2-Sieg bei 9:4 Sätzen qualifizierte sich das Team für die nächste Runde.
Im Viertelfinale wartete erneut eine starke Mannschaft des Schlossgymnasiums Kirchheim/Teck. Gegen das im Durchschnitt deutlich ältere Team hielten die JKG-Spielerinnen und -Spieler gut dagegen, mussten sich am Ende aber mit 2:4 geschlagen geben.
Auch wenn der Wettbewerb für die U18 damit beendet war, bleibt die Leistung stark. Das Team hat gezeigt, dass es auch gegen gute Schulmannschaften absolut mithalten kann. Im nächsten Jahr gibt es die nächste Chance.
Vereinssport und Schulsport greifen ineinander
Besonders schön ist der Zusammenhalt über Vereinsgrenzen hinweg. Die Fleiner Jugendlichen bilden beim JKG gemeinsam mit Talenten anderer Vereine starke Teams. Das zeigt, wie wichtig regelmäßiges Training, gute Jugendarbeit, schulische Unterstützung und eine echte Mannschaftskultur sind.
Für die jungen Spielerinnen und Spieler ist dieser Wettbewerb eine besondere Erfahrung. Sie treten nicht nur für ihren Verein an, sondern gemeinsam für ihre Schule. Genau solche Erlebnisse bleiben hängen und stärken Teamgeist, Selbstvertrauen und die sportliche Entwicklung.
Wir gratulieren Benjamin Körber, Eric Marquez-Pflegler, Felix Marquez-Pflegler, Felix Brüttinger, Aaron Kühnl, Julian Lüdemann, Lotta Lüdemann, Noah Steiner und Vincent Bethe sowie allen weiteren Mannschaftskameradinnen und Mannschaftskameraden herzlich zu diesen starken Leistungen.
Ein besonderer Dank gilt außerdem den betreuenden Lehrkräften des JKG, Frau Katja Körber und Herrn Ulrich Amos, die beide Mannschaften während des Wettbewerbs engagiert begleitet und unterstützt haben.
Die Ergebnisse und weiteren Begegnungen des Wettbewerbs können über die offizielle Ergebnisübersicht von „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ eingesehen werden.
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Die Sandburg-Logik: Warum „richtig nass“ das neue „gut bespielbar“ ist
Aktuelles, VereinsinfosTennisplatz richtig wässern – genau darum geht es in diesem Beitrag. Warum sind Tennisplätze manchmal weich oder wirken „seifig“? Diese Frage hören wir in den vergangenen Wochen häufiger. Schnell fällt dann der Satz: „Da müsste mal wieder ordentlich gewalzt werden.“
Tatsächlich spielt die Walze aber nur eine Nebenrolle. Entscheidend für einen festen und griffigen Tennisplatz ist etwas anderes: ausreichend Wasser.
Dieses Wissen hilft nicht nur unserem Platzwart. Jeder, der einen Platz nutzt, kann mit dem richtigen Wässern dazu beitragen, dass unsere Plätze dauerhaft in einem guten Zustand bleiben.
Tennisplatz richtig wässern: Warum trockene Plätze weich werden
Ein kleines Gedankenexperiment macht den Unterschied schnell deutlich.
Denkt an den letzten Strandurlaub. Aus trockenem Sand lässt sich kaum eine Sandburg bauen. Der Sand rieselt durch die Finger und fällt sofort wieder auseinander. Erst wenn genügend Wasser hinzukommt, hält die Sandburg zusammen und wird stabil.
Nach demselben Prinzip funktioniert auch ein Tennisplatz.
Die oberste Schicht eines Sandplatzes besteht aus einer etwa fünf bis sieben Zentimeter dicken Schicht aus Tennisziegel beziehungsweise Tennisasche. Zwischen den einzelnen Körnern befinden sich unzählige feine Poren und Hohlräume. Erst wenn ausreichend Wasser in diese Zwischenräume eindringt, entstehen sogenannte Kapillarkräfte. Sie wirken wie ein unsichtbarer Kleber und sorgen dafür, dass die Körner zusammenhalten. Dadurch wird der Platz fester, griffiger und widerstandsfähiger.
Tennisplatz richtig wässern: Warum Walzen allein nicht hilft
Die Walze kann einen Tennisplatz nur dann sinnvoll verdichten, wenn genügend Feuchtigkeit im Belag vorhanden ist.
Ein trockener Platz lässt sich praktisch nicht dauerhaft fest walzen. Das wäre ungefähr so, als würde man versuchen, trockenes Mehl mit einem Nudelholz zu einer festen Platte zu pressen. Ohne Feuchtigkeit fehlt die Bindung zwischen den einzelnen Körnern.
Erst wenn ausreichend Wasser im Belag vorhanden ist, kann die Walze ihre eigentliche Aufgabe erfüllen und den Platz dauerhaft verdichten.
Deshalb gilt:
Wasser kommt zuerst. Die Walze wirkt danach.
Mut zur Pfütze
In den vergangenen Wochen hat es nur wenig geregnet. Deshalb müssen wir die fehlende Feuchtigkeit selbst ersetzen.
Viele Spieler wässern den Platz nur kurz vor dem Match. Dadurch wird zwar die Oberfläche angefeuchtet und Staub vermieden, doch das Wasser dringt oft nicht tief genug ein.
Die wichtigste Regel lautet deshalb:
Habt Mut zur Pfütze.
Ein Tennisplatz ist erst dann richtig gewässert, wenn sich für kurze Zeit kleine Pfützen auf der Oberfläche bilden. Das bedeutet nicht, dass der Platz zu nass ist. Es zeigt vielmehr, dass genügend Wasser vorhanden ist, um nach und nach bis in die tieferen Schichten einzusickern. Genau dort wird die Feuchtigkeit gebraucht, damit der gesamte Belag seine Stabilität erhält.
Tennisplatz richtig wässern ist Teamarbeit
Ein gut gepflegter Tennisplatz entsteht nicht allein durch den Platzwart. Er ist das Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung aller, die unsere Anlage nutzen.
Der Platzwart schafft die Voraussetzungen für gute Plätze. Er bereitet die Plätze vor, pflegt den Belag, kontrolliert die Beregnungsanlage und entscheidet, wann gewalzt oder nachgearbeitet werden muss.
Mindestens genauso wichtig ist aber der Beitrag jedes einzelnen Spielers. Wer vor und nach dem Spielen richtig wässert, hilft aktiv dabei, die Qualität der Plätze zu erhalten.
So kann jeder mithelfen
Mit wenigen Handgriffen kann jeder dazu beitragen, dass unsere Sandplätze dauerhaft in einem guten Zustand bleiben:
Vor dem Match
Nach dem Match
Warum sich der Aufwand lohnt
Ein ausreichend durchfeuchteter Tennisplatz bietet viele Vorteile:
Jeder Liter Wasser, der zur richtigen Zeit auf den Platz kommt, trägt dazu bei, dass unsere Anlage langfristig in einem guten Zustand bleibt.
Gemeinsam für bessere Plätze
Unser Ziel ist nicht, jemanden zu kritisieren. Im Gegenteil: Wir möchten erklären, warum richtiges Wässern so wichtig ist und wie jeder Einzelne dazu beitragen kann.
Wenn alle Mitglieder den Platz vor und nach dem Spielen sorgfältig behandeln, profitieren am Ende alle davon. Gute Tennisplätze entstehen nicht zufällig. Sie entstehen durch das Zusammenspiel von fachgerechter Platzpflege, ausreichender Bewässerung und einem verantwortungsvollen Umgang mit unserer Anlage.
Vielen Dank, dass ihr dabei mithelft.
Weiterführende Informationen
Weitere Informationen zur Pflege von Tennisplätzen sowie zum Aufbau von Tennisbelägen findet ihr unter anderem auf der Website von Court Royal sowie in einem Video des TC Hockenheim.
Warum trockene Tennisplätze weich werden
Ein kleines Gedankenexperiment macht den Unterschied schnell deutlich.
Denkt an den letzten Strandurlaub. Aus trockenem Sand lässt sich kaum eine Sandburg bauen. Der Sand rieselt durch die Finger und fällt sofort wieder auseinander. Erst wenn genügend Wasser hinzukommt, hält die Sandburg zusammen und wird stabil.
Nach demselben Prinzip funktioniert auch ein Tennisplatz.
Unsere Tennisschicht besteht aus etwa fünf bis sieben Zentimetern Tennisziegel. Zwischen den einzelnen Körnern befinden sich unzählige feine Poren und Hohlräume. Erst wenn ausreichend Wasser in diese Zwischenräume eindringt, entstehen sogenannte Kapillarkräfte. Sie wirken wie ein unsichtbarer Kleber und sorgen dafür, dass die Körner zusammenhalten. Dadurch wird der Platz fester, griffiger und widerstandsfähiger.
Warum Walzen allein nicht hilft
Die Walze kann einen Tennisplatz nur dann sinnvoll verdichten, wenn genügend Feuchtigkeit im Belag vorhanden ist.
Ein trockener Platz lässt sich praktisch nicht dauerhaft fest walzen. Das wäre ungefähr so, als würde man versuchen, trockenes Mehl mit einem Nudelholz zu einer festen Platte zu pressen. Ohne Feuchtigkeit fehlt die Bindung zwischen den einzelnen Körnern.
Erst wenn ausreichend Wasser im Belag vorhanden ist, kann die Walze ihre eigentliche Aufgabe erfüllen und den Platz dauerhaft verdichten.
Deshalb gilt:
Wasser kommt zuerst. Die Walze wirkt danach.
Mut zur Pfütze
In den vergangenen Wochen hat es nur wenig geregnet. Deshalb müssen wir die fehlende Feuchtigkeit selbst ersetzen.
Viele Spieler wässern den Platz nur kurz vor dem Match. Dadurch wird zwar die Oberfläche angefeuchtet und Staub vermieden, doch das Wasser dringt oft nicht tief genug ein.
Deshalb gilt für unsere Sandplätze eine einfache Regel:
Habt Mut zur Pfütze.
Ein Tennisplatz ist erst dann richtig gewässert, wenn sich für kurze Zeit kleine Pfützen auf der Oberfläche bilden. Das bedeutet nicht, dass der Platz zu nass ist. Es zeigt vielmehr, dass genügend Wasser vorhanden ist, um nach und nach bis in die tieferen Schichten einzusickern. Genau dort wird die Feuchtigkeit gebraucht, damit der gesamte Belag seine Stabilität erhält.
Gute Tennisplätze sind Teamarbeit
Ein gut gepflegter Tennisplatz entsteht nicht allein durch den Platzwart. Er ist das Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung aller, die unsere Anlage nutzen.
Der Platzwart schafft die Voraussetzungen für gute Plätze. Er bereitet die Plätze vor, pflegt den Belag, kontrolliert die Beregnungsanlage und entscheidet, wann gewalzt oder nachgearbeitet werden muss.
Mindestens genauso wichtig ist aber der Beitrag jedes einzelnen Spielers. Wer vor und nach dem Spielen richtig wässert, hilft aktiv dabei, die Qualität der Plätze zu erhalten.
So kann jeder mithelfen
Mit wenigen Handgriffen kann jeder dazu beitragen, dass unsere Sandplätze dauerhaft in einem guten Zustand bleiben:
Vor dem Match
Nach dem Match
Warum sich der Aufwand lohnt
Ein ausreichend durchfeuchteter Tennisplatz bietet viele Vorteile:
Jeder Liter Wasser, der zur richtigen Zeit auf den Platz kommt, trägt dazu bei, dass unsere Anlage langfristig in einem guten Zustand bleibt.
Gemeinsam für bessere Plätze
Unser Ziel ist nicht, jemanden zu kritisieren. Im Gegenteil: Wir möchten erklären, warum richtiges Wässern so wichtig ist und wie jeder Einzelne dazu beitragen kann.
Gute Tennisplätze entstehen nicht zufällig. Sie sind das Ergebnis fachgerechter Platzpflege, ausreichender Bewässerung und eines verantwortungsvollen Umgangs aller Mitglieder mit unserer Anlage.
Wenn wir alle vor und nach dem Spielen ein paar Minuten investieren, profitieren am Ende alle davon: feste, griffige Plätze, ein gleichmäßigeres Ballverhalten und mehr Freude am Tennis.
Vielen Dank, dass ihr dabei mithelft.
Weiterführende Informationen
Weitere Informationen zur Pflege von Tennisplätzen sowie zum Aufbau von Tennisbelägen findet ihr unter anderem auf der Website von Court Royal sowie in einem Video des TC Hockenheim.
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Mia Shapira gewinnt Bronze bei den Nationalen Deutschen Jüngsten-Meisterschaften U10
Aktuelles, JugendMia Shapira hat sich bei den Nationalen Deutschen Jüngstenmeisterschaften U10 einen hervorragenden 3. Platzerkämpft. Zu diesem großartigen Erfolg gratulieren wir ganz herzlich.
Die Nationalen Deutschen Jüngstenmeisterschaften U10 zählen zu den wichtigsten Nachwuchsturnieren im deutschen Tennis. Insgesamt gingen 78 der besten Spielerinnen und Spieler Deutschlands an den Start. In diesem hochklassig besetzten Teilnehmerfeld bis auf das Siegerpodest vorzudringen, ist eine außergewöhnliche Leistung und ein Beleg für großes spielerisches Können, Einsatz und mentale Stärke.
Ein großer Erfolg für den Nachwuchstennis
Der gesamte TC Flein 1969 e. V. und auch der TC Heilbronn Trappensee freuen sich mit Mia über diesen beeindruckenden Erfolg. Wir gratulieren ihr sowie ihrem Trainer- und Betreuerteam herzlich und wünschen ihr für die kommenden Turniere weiterhin viel Freude am Tennis und viele weitere sportliche Erfolge.
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Ungeschlagen zum Staffelsieg – Herren 2 steigen auf!
Aktive, AktuellesUnsere Herren 2 haben eine hervorragende Saison gespielt und sich unter der Leitung von Mannschaftsführer Felix Schöfinius ungeschlagen den Meistertitel in der Herren Kreisstaffel 3, Gruppe 021 gesichert. Mit diesem verdienten Erfolg steigt die Mannschaft in der kommenden Saison in die Kreisstaffel 2 auf.
Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team zu dieser starken Mannschaftsleistung!
Zum Meisterkader gehörten:
Loris Geibel, Tim Schniering, Michael Dietrich, Till Wollweber, Jean Lucca Kaltschmidt, Mika Pavel, Felix Schöfinius, Marco Kohlhaw, David Zimmermann, Marco Buck und Daniel Fischer.
Hier gibt es alle Ergebnisse und die Tabelle.
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Tennis bei Hitze: Hinweise für Training und Spielbetrieb
Aktive, Aktuelles, Jugend, VereinsinfosFür die kommenden Tage sind sehr hohe Temperaturen angekündigt. Tennis bei Hitze stellt Spielerinnen und Spieler besonders auf unbeschatteten Plätzen vor hohe körperliche Belastungen. Sonne, hohe Temperaturen und längere Aufenthaltszeiten im Freien können den Kreislauf stark beanspruchen.
Damit Training, freies Spielen und Verbandsspiele sicher und verantwortungsvoll stattfinden können, bitten wir alle Spielerinnen und Spieler, Eltern, Trainerinnen und Trainer sowie Mannschaftsführerinnen und Mannschaftsführer um besondere Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme.
Tennis bei Hitze: ausreichend trinken und kühlen
Bitte achtet darauf, dass für alle Spielerinnen und Spieler ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Trinkt regelmäßig und nicht erst dann, wenn bereits Durst entsteht.
Zusätzlich können folgende Maßnahmen helfen:
Besonders bei Kindern und Jugendlichen sollten Eltern darauf achten, dass ausreichend Getränke, Sonnenschutz und eine geeignete Kopfbedeckung mitgebracht werden.
Zusätzliche Pausen einplanen
Bei großer Hitze reichen die üblichen Pausen beim Seitenwechsel möglicherweise nicht aus. Plant deshalb zusätzliche Trink- und Erholungspausen ein, zum Beispiel nach jedem Spiel.
Trainerinnen und Trainer sollten die Einheiten an die Temperaturen anpassen:
Eine Anpassung oder Verkürzung des Trainings ist kein Zeichen von Schwäche, sondern verantwortungsvolles Handeln.
Verbandsspiele bei hohen Temperaturen organisieren
Bei Verbandsspielen sollten die Mannschaften möglichst viele Plätze gleichzeitig nutzen. Dadurch verkürzen sich Wartezeiten und Aufenthaltsdauer in der Sonne.
Mannschaftsführerinnen und Mannschaftsführer sollten frühzeitig Kontakt mit der gegnerischen Mannschaft aufnehmen. Gemeinsam können sie prüfen, ob organisatorische Anpassungen oder eine Spielverlegung möglich und sinnvoll sind.
Bei großer Hitze können Mannschaftsspiele länger dauern als unter normalen Bedingungen. Zusätzliche Pausen, längere Erholungszeiten und notwendige Unterbrechungen müssen deshalb von Beginn an eingeplant werden.
Für die Verlegung von Verbandsspielen gelten die jeweiligen Regelungen des WTB. Bitte stimmt mögliche Änderungen rechtzeitig mit der gegnerischen Mannschaft und den zuständigen Stellen ab.
Warnzeichen ernst nehmen
Bei aller sportlichen Motivation gilt: Die Gesundheit geht vor.
Das Training oder Spiel muss sofort unterbrochen werden, wenn eine Person über folgende Beschwerden klagt:
Bringt die betroffene Person umgehend aus der Sonne. Sie sollte sich an einem kühlen Ort ausruhen, vorsichtig gekühlt werden und Flüssigkeit erhalten.
Bei starken Beschwerden, Bewusstseinsstörungen oder einer schnellen Verschlechterung muss sofort medizinische Hilfe gerufen werden.
Gemeinsam verantwortungsvoll handeln
Tennis bei Hitze erfordert eine realistische Einschätzung der körperlichen Belastbarkeit. Das gilt besonders für Kinder, Jugendliche und ältere Spielerinnen und Spieler.
Bitte beobachtet die Situation auf den Plätzen aufmerksam, achtet aufeinander und entscheidet im Zweifel immer zugunsten der Gesundheit.
Training, freies Spielen und Verbandsspiele können auch bei hohen Temperaturen stattfinden – allerdings nur dann, wenn alle Beteiligten die Belastung ernst nehmen und die notwendigen Schutzmaßnahmen konsequent umsetzen.
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Braucht mein Kind eine LK-Lizenz? Kosten, Anmeldung und Voraussetzungen erklärt
Aktive, JugendDas erste Tennisturnier ist für viele Kinder ein besonderer Moment. Damit der Einstieg gelingt, sollten Eltern nicht nur die Voraussetzungen für die Teilnahme kennen, sondern auch wissen, wie ein erstes Tennisturnier abläuft – dazu gehört vor allem die LK-Lizenz Tennis.
Viele Eltern erfahren davon allerdings erst bei der ersten Turnieranmeldung und fragen sich:
Braucht mein Kind eine LK-Lizenz?
Die Antwort lautet:
Ja – wenn Ihr Kind an einem LK-Turnier oder DTB-Ranglistenturnier teilnehmen möchte.
Damit es bei der ersten Anmeldung keine Überraschungen gibt, haben wir die wichtigsten Informationen rund um die LK-Lizenz Tennis, Kosten, Anmeldung und Voraussetzungen zusammengefasst.
Was ist die LK-Lizenz Tennis und wofür wird sie benötigt?
Die LK-Lizenz ist die Voraussetzung für die Teilnahme an offiziellen LK-Turnieren und DTB-Ranglistenturnieren.
Sie wurde vom Deutschen Tennis Bund (DTB) gemeinsam mit den 17 Landesverbänden eingeführt und gilt bundesweit einheitlich.
Die Lizenz ist ausschließlich für den offiziellen Turnierbetrieb relevant.
Für den normalen Trainingsbetrieb im Verein oder die Teilnahme an Mannschaftsspielen wird keine LK-Lizenz benötigt.
LK-System Tennis erklärt: So funktioniert die Leistungsklasse
Braucht mein Kind eine LK-Lizenz für ein Tennisturnier?
Eine LK-Lizenz benötigt jeder Spieler und jede Spielerin, die an folgenden Turnierformen teilnehmen möchte:
Bei Mannschaftsspielen wird hingegen keine LK-Lizenz benötigt.
Das bedeutet:
Die Medenrunde ist der offizielle Mannschaftswettbewerb der Tennisvereine mit Punktspielen gegen andere Vereine.
Auch Mannschaftsspiele während der Wintersaison sind von der Lizenzpflicht ausgenommen.
Wer also ausschließlich für seine Mannschaft spielt, benötigt keine LK-Lizenz.
Was kostet die LK-Lizenz?
Die Kosten für die LK-Lizenz betragen:
Die Lizenz gilt immer für ein Kalenderjahr und endet deshalb automatisch am 31. Dezember.
Wichtig für Eltern: Wird ein Jugendlicher im Laufe eines Jahres 19 Jahre alt, gilt automatisch der Erwachsenentarif.
Wo kann man die LK-Lizenz kaufen?
Die LK-Lizenz wird ausschließlich online über tennis.de erworben.
Dafür werden zunächst die persönlichen Daten geprüft und bestätigt. Anschließend erfolgt die Zahlung online.
Unser Tipp: Kümmern Sie sich nicht erst am Tag der Turnieranmeldung darum.
Die LK-Lizenz sollte rechtzeitig vor der Meldung zu einem LK- oder Ranglistenturnier beantragt und aktiviert sein. Eine frühzeitige Registrierung erspart unnötigen Stress und verhindert Probleme bei der Turnieranmeldung. Gerade bei LK-Turnieren in der Hallenrunde kann es zeitlich eng werden, da die Zulassung häufig nach dem Zeitpunkt des Meldeeingangs erfolgt und die Teilnehmerfelder schnell voll sind.
Was gilt bei Doppelturnieren?
Auch beim Doppel gilt die Lizenzpflicht.
Beide Spielerinnen beziehungsweise Spieler benötigen eine eigene gültige LK-Lizenz.
Eine gemeinsame Lizenz für das gesamte Doppelteam gibt es nicht.
Welche Vorteile bietet die LK-Lizenz?
Die LK-Lizenz ist zunächst eine Voraussetzung für die Teilnahme am offiziellen Turnierbetrieb.
Darüber hinaus erhalten Spielerinnen und Spieler Zugriff auf persönliche Informationen zur eigenen Tennisentwicklung, beispielsweise:
Gerade für Jugendliche, die regelmäßig Turniere spielen, können diese Informationen interessant sein, um die eigene Entwicklung besser nachzuvollziehen.
Gibt es eine Familienlizenz für mehrere Kinder?
Viele Familien mit mehreren turnierspielenden Kindern fragen sich:
Gibt es einen Rabatt oder eine gemeinsame Familienlizenz?
Wir haben deshalb direkt bei tennis.de nachgefragt.
Die Antwort:
Eine Familienlösung wird derzeit geprüft. Eine konkrete Umsetzung oder ein Zeitpunkt stehen aktuell jedoch noch nicht fest.
Sobald es neue Informationen gibt, werden wir diesen Beitrag aktualisieren.
Warum wurde die LK-Lizenz eingeführt?
Nach Angaben des Deutschen Tennis Bundes sollen die Einnahmen aus der LK-Lizenz unter anderem zur Weiterentwicklung des deutschen Tennis genutzt werden.
Dazu gehören beispielsweise:
LK-Lizenz Tennis: Die wichtigsten Fragen kurz beantwortet
Braucht jedes Kind im Tennis eine LK-Lizenz?
Nein. Nur Kinder und Jugendliche, die an LK- oder Ranglistenturnieren teilnehmen möchten.
Braucht man eine LK-Lizenz für die Medenrunde?
Nein. Die Medenrunde (Mannschaftswettbewerb mit Punktspielen zwischen Tennisvereinen) ist von der Lizenzpflicht ausgenommen.
Was kostet die LK-Lizenz für Jugendliche?
10 Euro pro Jahr.
Wo kauft man die LK-Lizenz?
Online über tennis.de.
Wann muss die Lizenz vorhanden sein?
Vor der Anmeldung zu einem LK- oder Ranglistenturnier.
Brauchen beide Spieler im Doppel eine Lizenz?
Ja.
Unser Tipp für Eltern
Wenn Ihr Kind erstmals an einem LK-Turnier teilnehmen möchte, kümmern Sie sich am besten frühzeitig um die LK-Lizenz.
Die Lizenz ist nur ein kleiner organisatorischer Schritt – viel wichtiger ist die Erfahrung, die Kinder bei ihrem ersten Turnier sammeln:
Neue Gegner kennenlernen, mit Nervosität umgehen, erste Matches gewinnen oder verlieren und stolz auf die eigene Leistung sein.
Denn genau darum geht es beim ersten Tennisturnier:
Erfahrungen sammeln, Freude am Wettbewerb entwickeln und den nächsten Schritt im Tennis machen.
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Jugendtennis: Was Kinder im Match von Eltern wirklich brauchen
JugendEltern im Jugendtennis haben eine wichtige Aufgabe: Sie sollen Kinder im Match unterstützen, ohne sie von außen zu steuern. Ein Tennismatch ist für Kinder und Jugendliche eine besondere Situation – und für viele Eltern ebenfalls. Gerade im Jugendtennis zeigt sich, wie wichtig ruhige Unterstützung am Spielfeldrand ist. Auf dem Platz stehen die Kinder allein. Den nächsten Ball müssen sie selbst spielen. Ob ein Ball gut oder aus war, müssen sie selbst entscheiden. Und wenn es eng wird, müssen sie einen Weg finden, ruhig zu bleiben.
Genau das macht Tennis so wertvoll.
Auf dem Platz geht es nicht nur um Vorhand, Rückhand und Aufschlag. Kinder lernen, mit Druck umzugehen, Fehler auszuhalten und nach einem verlorenen Punkt weiterzumachen. Sie erleben, wie wichtig Fairness ist, auch wenn sie sich benachteiligt fühlen. Schritt für Schritt übernehmen sie Verantwortung für ihr eigenes Spiel.
Für Eltern ist das manchmal schwer auszuhalten. Man sitzt am Rand, sieht den Fehler, erkennt vielleicht die bessere Lösung, ärgert sich über eine knappe Entscheidung und möchte am liebsten helfen. Dieser Impuls ist verständlich. Aber im Match ist gut gemeinte Hilfe nicht immer eine Hilfe.
Denn Kinder nehmen am Spielfeldrand viel mehr wahr, als man denkt. Ein Kopfschütteln, ein enttäuschter Blick, eine hektische Handbewegung oder ein kurzer Zuruf können reichen, um zusätzlichen Druck auszulösen. Plötzlich spielt das Kind nicht mehr nur gegen den Gegner, sondern auch gegen die Sorge, die Eltern zu enttäuschen.
Das ist nicht die Unterstützung, die Kinder im Wettkampf brauchen.
Beim TC Flein 1969 e. V. möchten wir, dass Kinder und Jugendliche gerne Tennis spielen, mutiger werden, fair auftreten und sich sportlich wie persönlich entwickeln. Dazu gehört auch, dass wir Erwachsenen am Rand verstehen, welche Rolle uns im Match wirklich zukommt.
Eltern im Jugendtennis: Rückhalt statt Steuerung
Eltern sind im Jugendtennis enorm wichtig. Sie fahren zu Training und Spielen, organisieren Termine, trösten nach Niederlagen, freuen sich über Fortschritte und ermöglichen vieles, was ohne sie nicht funktionieren würde.
Während des Matches verändert sich diese Aufgabe.
Dann geht es nicht darum, taktisch einzugreifen, Entscheidungen zu kommentieren oder von außen Lösungen anzubieten. Wichtiger ist, Ruhe auszustrahlen. Spürt ein Kind, dass seine Eltern gelassen bleiben, kann es leichter selbst gelassen bleiben. Sieht es nach einem Fehler keine Enttäuschung, traut es sich eher, weiter mutig zu spielen.
Eltern helfen im Match am meisten, wenn sie Sicherheit geben – nicht Richtung.
Eltern im Jugendtennis müssen nicht alles richtig machen. Entscheidend ist, dass sie Ruhe ausstrahlen und dem Kind zutrauen, das Match selbst zu bewältigen.
Eltern im Jugendtennis helfen am meisten durch Ruhe
Im Match braucht ein Kind keine Dauerkommentare. Auch kurze Hinweise wie „Konzentrier dich“, „spiel sicherer“, „lauf mehr“ oder „bleib ruhig“ helfen meistens weniger, als sie sollen. Oft erinnern sie das Kind nur daran, dass gerade etwas nicht funktioniert.
Besser ist eine ruhige, verlässliche Präsenz. Zuschauen. Da sein. Gute Ballwechsel fair anerkennen. Nicht jede Szene bewerten und nicht jeden Fehler sichtbar kommentieren.
Kinder dürfen merken: Meine Eltern sind da. Aber sie lassen mich spielen.
Das ist nicht passiv. Im Gegenteil. Es ist eine sehr bewusste Form der Unterstützung. Wer am Rand ruhig bleibt, gibt dem Kind die Chance, im Match selbst Lösungen zu finden. Genau daraus entsteht mit der Zeit echte Wettkampfstärke.
Eltern im Jugendtennis: Das Match gehört dem Kind
Tennis ist ein Sport, in dem Kinder sehr früh lernen müssen, selbst Entscheidungen zu treffen. Sie zählen selbst. Bälle werden von ihnen beurteilt. Kleine Konflikte müssen sie auf dem Platz lösen. Auch Phasen, in denen nichts klappt, gehören dazu.
Das ist nicht immer angenehm. Aber genau darin liegt der Wert.
Greifen Erwachsene ständig ein, nehmen sie dem Kind einen wichtigen Teil dieser Erfahrung. Ein verlorenes Match, in dem ein Kind selbst Lösungen gesucht hat, kann wertvoller sein als ein Sieg, der von außen begleitet, gelenkt und kommentiert wurde.
Selbstständigkeit entsteht nicht dadurch, dass man Kindern jede schwierige Situation abnimmt. Sie entsteht, wenn man ihnen zutraut, damit umzugehen.
Natürlich bedeutet das nicht, dass Kindern alles egal sein soll. Ehrgeiz gehört dazu. Sie dürfen gewinnen wollen, sich ärgern und enttäuscht sein. Entscheidend ist, dass sie lernen, mit diesen Gefühlen umzugehen, ohne dass von außen jede Situation sofort bewertet oder korrigiert wird.
Eltern im Jugendtennis leben Fairness vor
Kinder beobachten genau, wie Erwachsene sich verhalten. Sie sehen, ob über Gegner geschimpft wird. Sie merken, ob strittige Entscheidungen akzeptiert oder ständig kommentiert werden. Und sie spüren, ob der eigene Erfolg wichtiger ist als ein fairer Umgang.
Deshalb ist das Verhalten am Rand Teil der sportlichen Ausbildung.
Gerade Eltern im Jugendtennis prägen mit ihrem Verhalten, ob ein Match ruhig, fair und respektvoll bleibt.
Beim Tennis gehört Fairness nicht nur ins Regelheft. Sie zeigt sich in kleinen Momenten: beim Applaus für einen guten Ballwechsel, beim Respekt gegenüber dem Gegner, beim Akzeptieren knapper Entscheidungen und beim Tonfall nach dem Match.
Wer Fairness von Kindern erwartet, muss sie als Erwachsener vorleben.
Das gilt besonders im Jugendbereich. Kinder und Jugendliche orientieren sich nicht nur an Trainerinnen und Trainern. Auch Eltern, Betreuer, Mannschaftsführer und andere Erwachsene am Platz prägen die Atmosphäre. Der Ton am Rand beeinflusst den Ton auf dem Platz.
Eltern im Jugendtennis: Was tun, wenn es schwierig wird?
Natürlich läuft im Jugendtennis nicht immer alles ideal. Es gibt strittige Ballentscheidungen. Manchmal zählt ein Kind falsch. In anderen Situationen wirkt es so, als würde ein Gegner bewusst unfair spielen. Auch Eltern am Rand mischen sich gelegentlich ein.
Gerade dann zeigt sich, ob wir Erwachsenen wirklich helfen – oder ob wir die Situation verschärfen.
Solche Situationen sollten Eltern nicht selbst am Platz regeln. Gespräche mit dem gegnerischen Kind, Zurufe über den Zaun oder Zeichen an das eigene Kind führen fast immer zu mehr Unruhe. Beide Kinder geraten zusätzlich unter Druck, und aus einer schwierigen Spielsituation wird schnell ein unnötiger Konflikt.
Der bessere Weg ist klar: ruhig bleiben und die zuständige Person ansprechen.
Bei Mannschaftsspielen ist das in der Regel der Mannschaftsführer oder die betreuende Person. Bei Turnieren sind Turnierleitung oder Oberschiedsrichter zuständig. Dort kann sachlich geschildert werden, was beobachtet wurde. Danach kann entschieden werden, ob und wie eingegriffen werden muss.
Wichtig ist dabei der Ton. Nicht jedes falsch angesagte „Aus“ ist Absicht. Gerade Kinder und Jugendliche sind in Drucksituationen oft unsicher, sehen Bälle anders oder verlieren kurz den Überblick beim Zählen. Trotzdem darf Fairness eingefordert werden. Aber bitte über den richtigen Weg.
Es geht nicht darum, alles hinzunehmen. Entscheidend ist, nicht selbst Teil des Problems zu werden.
Wer ruhig bleibt, die Situation sachlich einordnet und die zuständige Person einbezieht, schützt das eigene Kind, den Gegner und die Atmosphäre auf der Anlage.
Was Eltern beim Tennis besser vermeiden sollten
Manche Reaktionen schaden fast immer mehr, als sie helfen: Coaching von außen, Eingriffe bei Entscheidungen, sichtbare Enttäuschung, abwertende Kommentare über Gegner oder Spielweise und ständiger Blickkontakt nach jedem Punkt.
Das klingt einfach. Ist es aber nicht. Gerade wenn man mitfiebert, fällt Zurückhaltung schwer. Trotzdem ist sie oft die beste Unterstützung.
Kinder brauchen keine perfekte Elternreaktion. Aber sie brauchen das Gefühl, dass ihr Wert nicht vom Ergebnis abhängt.
Ein Kind darf ein Match verlieren, ohne danach das Gefühl zu haben, versagt zu haben. Fehler gehören dazu, auch leichte Fehler. Und manchmal läuft ein Spiel einfach schlecht, ohne dass daraus sofort ein großes Thema werden muss.
Das bedeutet nicht, dass Leistung unwichtig ist. Aber Leistung entsteht nicht durch Druck am Zaun. Sie entsteht durch Training, Erfahrung, Mut, Freude und Vertrauen.
Eltern im Jugendtennis: Nach dem Match richtig reagieren
Nach dem Spiel darf gesprochen werden. Dann ist Zeit für Einordnung, Trost, Lob und auch für ehrliche Rückmeldung. Entscheidend ist, wie dieses Gespräch beginnt.
Hilfreich ist es, zuerst das Kind erzählen zu lassen. Wie hat es sich gefühlt? Was hat gut funktioniert? Wo wurde es schwierig? Welche Erfahrung nimmt es aus dem Match mit?
Solche Fragen helfen Kindern, ihr eigenes Spiel zu verstehen. Der Blick geht dann nicht nur auf das Ergebnis, sondern auf Entwicklung: Was habe ich versucht? Was habe ich gelernt? Wo bin ich mutig geblieben?
Natürlich darf man auch über Fehler sprechen. Aber nicht jeder Fehler braucht sofort eine Analyse. Manchmal braucht ein Kind nach dem Match zuerst etwas ganz anderes: Ruhe, Anerkennung, Abstand oder einfach den Satz: „Schön, dass du gespielt hast.“
Gerade nach Niederlagen ist das wichtig. Wer direkt mit Kritik beginnt, verpasst oft den eigentlichen Moment. Die meisten Kinder wissen sehr genau, dass nicht alles gut war. Hilfreicher als eine sofortige Fehlerliste ist jemand, der ihnen hilft, wieder klar zu werden.
Unser Verständnis von Jugendtennis beim TC Flein
Wir freuen uns über Siege, gute Ergebnisse und erfolgreiche Mannschaften. Natürlich. Wettkampf gehört zum Tennis. Ehrgeiz gehört dazu. Leistung darf sichtbar werden.
Aber Jugendtennis ist mehr als Ergebnistabellen, LK-Punkte und gewonnene Matches.
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung der Kinder. Sportlich, mental und menschlich. Sie sollen lernen, mutig zu spielen, fair zu bleiben, mit Niederlagen umzugehen und Verantwortung zu übernehmen. Tennis soll Freude machen – auch dann, wenn nicht jeder Ball gelingt und nicht jedes Match gewonnen wird.
Dafür braucht es Trainerinnen und Trainer, die begleiten. Mannschaften, die zusammenhalten. Einen Verein, der gute Rahmenbedingungen schafft. Und Eltern, die am Rand genau das geben, was Kinder im Match am meisten brauchen.
Eltern im Jugendtennis sind deshalb ein wichtiger Teil unserer Vereinskultur: nicht als Trainerbank am Zaun, sondern als ruhiger Rückhalt.
Ruhe, Vertrauen und Fairness.
Nicht jedes Match muss gewonnen werden.
Aber jedes Match kann ein Schritt nach vorne sein.
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TC Flein und TSB TC Horkheim wollen im Jugendbereich enger zusammenarbeiten
Aktuelles, Jugend, VereinsinfosDer TC Flein 1969 e.V. und der TSB TC Horkheim wollen im Jugendbereich künftig enger und partnerschaftlich zusammenarbeiten. In einem gemeinsamen Gespräch mit dem Vorstand des TC Horkheim wurde besprochen, wie beide Vereine ihre Möglichkeiten im Jugendtennis sinnvoll bündeln und den Kindern und Jugendlichen zusätzliche Perspektiven eröffnen können.
Das Gespräch war sehr konstruktiv und partnerschaftlich. Schnell wurde deutlich, dass beide Vereine im Jugendbereich ähnliche Ziele verfolgen: Kinder und Jugendliche sollen mehr Möglichkeiten bekommen, Tennis zu spielen, sich sportlich weiterzuentwickeln und auch über den eigenen Verein hinaus Kontakte zu knüpfen.
Eine engere Zusammenarbeit kann beiden Vereinen helfen. Mannschaften lassen sich stabiler aufstellen, Trainings- und Spielmöglichkeiten können erweitert werden und die Jugendlichen sammeln mehr Matchpraxis. Gleichzeitig können auch Familien besser miteinander vernetzt und der Austausch zwischen den Vereinen gestärkt werden.
Konkret vorgesehen sind gemeinsame Trainingsangebote, Jugendveranstaltungen sowie Mannschaften, die sich gegenseitig sinnvoll ergänzen. Außerdem können Jugendliche beider Vereine nachmittags auch auf der jeweils anderen Anlage ohne Gastgebühr spielen. Voraussetzung ist, dass sie dort gemeinsam mit einem Jugendlichen des anderen Vereins spielen und keine Trainings-, Mannschafts- oder Turnierzeiten betroffen sind.
Eine formelle Spielgemeinschaft ist nicht vorgesehen. Die Zusammenarbeit soll bewusst pragmatisch bleiben und dort ansetzen, wo sie den Jugendlichen beider Vereine konkret hilft.
Für die kommende Winterhallenrunde ist bereits Folgendes abgestimmt: Der TC Horkheim meldet eine U15-Mannschaft. Der TC Flein meldet eine U18-Juniorenmannschaft. Zusätzlich wird geprüft, ob eine U15-Juniorinnenmannschaft gemeldet werden kann. Eine zweite U18-Juniorenmannschaft wird nur dann gemeldet, wenn sie personell wirklich stabil aufgestellt werden kann. Eine Meldung nur auf dem Papier hilft am Ende niemandem, wenn von Beginn an mit unsicheren Ersatzspieler-Lösungen geplant werden müsste.
Darüber hinaus sollen gemeinsam alle Jugendlichen beider Vereine erfasst werden, die grundsätzlich für weitere Mannschaften infrage kommen. Anschließend kann geprüft werden, welche Mannschaftsmeldungen sportlich und organisatorisch sinnvoll sind. Das betrifft insbesondere mögliche gemischte Mannschaften in der U15 und U18 sowie die Frage, ob eine U18-Juniorinnenmannschaft zustande kommen kann.
Entscheidend ist ein pragmatischer und verlässlicher Ansatz: Jede gemeldete Mannschaft muss personell tragfähig sein und den Jugendlichen echte Spielmöglichkeiten bieten. Ziel ist nicht, möglichst viele Mannschaften zu melden, sondern stabile Strukturen zu schaffen, von denen die Kinder und Jugendlichen beider Vereine dauerhaft profitieren.
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Wie funktioniert das DTB-Ranglistensystem im Jugendtennis?
JugendDie DTB Jugendrangliste wirft bei vielen Eltern Fragen auf. Warum steht ein Kind bereits in der Rangliste und ein anderes noch nicht? Dieser Artikel erklärt verständlich, wie die DTB Jugendrangliste funktioniert, welche Siege zählen und welche Rolle Turniere, Mannschaftsspiele und die Leistungsklasse spielen.
Das Ranglistensystem des Deutschen Tennis Bundes (DTB) wirkt auf den ersten Blick kompliziert. Im Kern geht es jedoch um eine einfache Frage: Welche Spielerinnen und Spieler haben in einem bestimmten Zeitraum genügend ranglistenrelevante Siege erzielt und wie stark sind diese sportlich zu bewerten?
Wichtig ist zunächst die Unterscheidung zwischen Leistungsklasse und Rangliste
Die Leistungsklasse (LK) haben sehr viele Spielerinnen und Spieler. Sie verändert sich laufend durch gewonnene und verlorene Matches. Die LK ist deshalb ein praktisches System, um Spielstärken im Alltag besser einschätzen zu können.
Die DTB-Rangliste ist dagegen deutlich selektiver. In der Jugend werden nur Spielerinnen und Spieler geführt, die im maßgeblichen Zeitraum eine bestimmte Anzahl ranglistenrelevanter Siege erreicht haben. Die Rangliste bildet also nicht jedes gewonnene Match ab, sondern bewertet bestimmte Ergebnisse nach festgelegten Kriterien.
Wann werden Jugendliche in der DTB Jugendrangliste geführt?
Jugendliche werden in der DTB-Jugendrangliste geführt, wenn sie im maßgeblichen Berechnungszeitraum mindestens zehn ranglistenrelevante Siege erzielt haben.
Diese zehn Siege sind keine Obergrenze, sondern die Mindestvoraussetzung. Wer mehr als zehn ranglistenrelevante Siege erzielt, kann selbstverständlich weitere Punkte sammeln.
Das bedeutet: Ein Kind kann sportlich gute Fortschritte machen, seine Leistungsklasse verbessern und wichtige Matches gewinnen – und trotzdem noch nicht in der DTB-Rangliste auftauchen, wenn die erforderlichen zehn Siege noch nicht erreicht wurden.
Welche Siege zählen für die DTB Jugendrangliste?
Nicht jedes gewonnene Tennismatch zählt automatisch für die DTB Jugendrangliste. Ranglistenrelevant sind vor allem Siege bei Turnieren mit entsprechendem DTB-Status sowie Erfolge in bestimmten Mannschaftswettbewerben.
Für die Rangliste zählt jedoch nicht nur der Sieg selbst. Entscheidend ist auch, bei welchem Turnier oder in welchem Mannschaftswettbewerb das Match gewonnen wurde und wie der DTB dieses Ergebnis bewertet.
Ein Sieg bei einem höher eingestuften Turnier kann mehr Punkte bringen als ein Sieg bei einem Turnier mit niedrigerem Status. Auch bei Mannschaftsspielen hängt die Bewertung davon ab, in welcher Liga gespielt wird und an welcher Position ein Kind im Einzel antritt.
Der Turnierstatus reicht von J-0 bis J-5 – Wie werden Punkte für die DTB Jugendrangliste vergeben?
Der DTB stuft Jugendturniere nach ihrer sportlichen Bedeutung ein. Den Turnierstatus erkennt man an den Kategorien J-0, J-1+, J-1, J-2, J-3, J-4 und J-5.
Vereinfacht gesagt gilt: Je höher der Turnierstatus, desto stärker fließt ein Turnier in die DTB Jugendrangliste ein.
Ein gutes Ergebnis bei einem höher eingestuften Turnier bringt deshalb mehr Ranglistenpunkte als ein vergleichbares Ergebnis bei einem Turnier mit niedrigerem Status. Wer beispielsweise bei einem J-2-Turnier weit kommt oder das Turnier gewinnt, erhält dafür mehr Punkte als bei einem vergleichbaren Erfolg in einer niedrigeren Turnierkategorie.
Auch die erreichte Runde spielt eine Rolle. Ein Turniersieg bringt mehr Punkte als ein Halbfinale, ein Halbfinale mehr als ein Viertelfinale.
Für Eltern ist wichtig: Auch kleinere Turniere sind wertvoll. Sie vermitteln Matchpraxis, Wettkampferfahrung und Sicherheit auf dem Platz. Für die DTB Jugendrangliste haben Turniere mit höherem Status jedoch eine größere Bedeutung.
Wie werden Punkte für die DTB Jugendrangliste vergeben?
Auch Siege aus Mannschaftswettbewerben können für die DTB Jugendrangliste zählen. Dabei spielen drei Faktoren eine Rolle: die Liga, in der die Mannschaft antritt, die Einzelposition und der tatsächliche Sieg im Einzel.
Je höher die Liga, desto stärker kann der DTB einen Sieg bewerten. Außerdem macht es einen Unterschied, ob ein Kind an Position 1, 2, 3 oder 4 spielt. Einen Erfolg an einer vorderen Einzelposition bewertet der DTB höher, weil dort in der Regel die stärkeren Spielerinnen und Spieler aufeinandertreffen.
Das hat einen einfachen sportlichen Hintergrund: Die Mannschaftsaufstellung soll die Spielstärke innerhalb des Teams widerspiegeln. Wer an einer vorderen Position spielt, trifft deshalb meist auf stärkere Gegnerinnen und Gegner. Aus diesem Grund fließen sowohl die Liga als auch die Einzelposition in die Ranglistenwertung ein.
Für die DTB Jugendrangliste berücksichtigt der DTB allerdings nur die Punkte aus den sechs besten Mannschaftsspielen des regulären Wettspielbetriebs. Weitere Siege erhöhen die Ranglistenwertung nicht zusätzlich.
DTB Jugendrangliste: Welche Siege zählen?
Für ambitionierte Jugendliche reicht es deshalb nicht aus, einfach nur möglichst viele Matches zu spielen. Entscheidend ist, welche Spiele für das jeweilige sportliche Ziel sinnvoll sind.
Wer in die DTB-Rangliste möchte, braucht regelmäßige Siege in passenden Turnieren oder Mannschaftswettbewerben, die tatsächlich ranglistenrelevant sind. Dabei sollte man aber nicht vergessen: Gerade im Jugendbereich geht es nicht nur um Punkte und Tabellen.
Wichtiger sind eine stabile technische Entwicklung, Spielverständnis, Matchpraxis, mentale Stärke, der Umgang mit Drucksituationen und die Freude am Wettkampf.
Eine Rangliste kann motivieren. Sie sollte aber nicht der einzige Maßstab sein.
Warum tauchen manche Kinder früher in der Rangliste auf als andere?
Das hat oft mehrere Gründe.
Manche Kinder spielen mehr Turniere. Andere treten häufiger bei Turnieren mit höherem Status an. Wieder andere spielen in Mannschaften, deren Liga für die Rangliste stärker ins Gewicht fällt. Wieder andere sammeln ihre Siege überwiegend in Matches, die zwar für die LK wichtig sind, für die DTB-Rangliste aber weniger oder gar keine Bedeutung haben.
Auch der Zeitpunkt spielt eine Rolle. Ranglisten werden nicht nach jedem einzelnen Match neu veröffentlicht, sondern zu bestimmten Stichtagen berechnet. Deshalb erscheinen Ergebnisse nicht immer sofort in der nächsten Liste.
Es kann also durchaus sein, dass ein Kind sportlich auf einem sehr guten Weg ist, aber noch etwas Zeit braucht, bis sich das auch in der Rangliste zeigt.
Was sagt die DTB Jugendrangliste wirklich aus?
Eine Rangliste ist immer nur eine Momentaufnahme. Sie bildet den aktuellen Leistungsstand anhand festgelegter Kriterien ab, kann die Entwicklung eines Kindes jedoch nicht vollständig widerspiegeln.
Sie sagt nichts darüber aus, wie engagiert ein Kind trainiert oder welches langfristige Potenzial es besitzt. Gerade im Jugendtennis entwickeln sich Kinder sehr unterschiedlich. Manche erzielen schon früh Erfolge, andere machen erst einige Jahre später große sportliche Fortschritte.
Deshalb sollte die DTB Jugendrangliste nicht als Druckmittel verstanden werden, sondern als Orientierung für Kinder und Jugendliche, die regelmäßig Wettkämpfe spielen möchten.
Für viele Kinder ist es sportlich sinnvoll, zunächst regelmäßig zu trainieren, Mannschaftsspiele zu bestreiten und erste Turniererfahrungen zu sammeln. Ranglistentennis wird meist erst dann interessant, wenn ein Kind leistungsorientierter spielen möchte.
Unser Blick als Verein ist deshalb klar: Wir möchten Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, sich langfristig sportlich weiterzuentwickeln. Dazu gehören ein gutes Training, Mannschaftsspiele, Turniererfahrung und ein gesundes Verständnis von Wettbewerb.
Wer ambitioniert ist und Ranglistentennis spielen möchte, erhält bei unseren Trainerinnen und Trainern sowie den Jugendverantwortlichen Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Turniere und Mannschaftseinsätze.
Entscheidend bleibt jedoch, dass Kinder Freude am Tennis haben, Wettkampferfahrung sammeln und lernen, mit Siegen und Niederlagen gut umzugehen. Die DTB Jugendrangliste ist dafür ein hilfreicher Orientierungsmaßstab – aber nur ein Baustein auf dem sportlichen Weg.
Weitere Informationen
Die genaue Bewertung von Turnierergebnissen und Mannschaftssiegen ergibt sich aus den jeweils gültigen Punktetabellen des DTB.
Dort ist aufgeführt, wie viele Punkte je nach Turnierstatus, erreichter Runde, Liga und Einzelposition vergeben werden.
Nationale Punktetabelle für Jugendturniere
In der nationalen Punktetabelle des DTB ist dargestellt, wie viele Ranglistenpunkte bei Jugendturnieren je nach Altersklasse, Turnierstatus und erreichter Runde vergeben werden. Die Tabelle zeigt unter anderem die Kategorien J-0, J-1+, J-1, J-2, J-3, J-4 und J-5. Sie hilft Eltern und Jugendlichen zu verstehen, warum ein Ergebnis bei einem höher eingestuften Turnier mehr Punkte bringen kann als ein vergleichbares Ergebnis bei einem kleineren Turnier.
Ligen-Punktetabelle für Mannschaftsspiele
Die Ligen-Punktetabelle zeigt, wie Siege in Mannschaftswettbewerben für die DTB-Rangliste bewertet werden. Entscheidend sind dabei die Ligenebene, die Position im Einzel und der tatsächliche Sieg. Die Tabelle unterscheidet zwischen Juniorinnen und Junioren und zeigt, wie viele Punkte je nach Einsatzposition vergeben werden können. Für Jugendmannschaften sind außerdem Altersklassen-Faktoren relevant, zum Beispiel für U15 und U12.
Hierarchie der Jugend-Ligen
Die Übersicht zur Hierarchie der Jugend-Ligen zeigt, welche Mannschaftswettbewerbe in den verschiedenen Landesverbänden für die Ranglistenwertung relevant sind und welcher Punktebene sie zugeordnet werden. Für den Württembergischen Tennis-Bund sind unter anderem die Württembergstaffel U18, die Staffelliga-Endrunde U15/U12, die Oberligastaffel U18, die Staffelliga U15/U12 und die Verbandsstaffel U18 aufgeführt. Wichtig ist auch der Hinweis, dass Ligen mit 2er-Mannschaften grundsätzlich nicht für die Rangliste gewertet werden.
Quellen: Deutscher Tennis Bund / tennis.de
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Bezirksmeisterschaften der Senioren beim TC Flein
Aktuelles, VereinsinfosAm 16. und 17. Mai 2026 fanden auf unserer Anlage die Bezirksmeisterschaften der Senioren statt. Aufgrund der geringen Meldezahlen konnten leider nur die Wettbewerbe der Herren 40, 50, 60 und 70 ausgetragen werden.
Aus unseren Reihen konnte Heiko Lüdemann in der Konkurrenz Herren 60 mit einem Sieg und einer Niederlage den zweiten Platz belegen – herzlichen Glückwunsch! Schade ist allerdings, dass sich nicht mehr Spielerinnen und Spieler aus unserem Verein an diesem Wettbewerb beteiligt haben.
Umso schöner war die durchweg positive Resonanz der angereisten Teilnehmer: Sowohl die hohe Qualität unserer Plätze als auch das Engagement rund um den Tennissport beim TC Flein wurden ausdrücklich gelobt.
Ein besonderer Dank gilt Waltraud und Klaus Toth für die Vorbereitung der Plätze und die tatkräftige Unterstützung bei der Bewirtung.
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